15. Jun 2004 15:04
Bewohner der ostwestfälischen Metropole sind die Attacke bereits gewohnt: «Bielefeld? Gibt es doch gar nicht». Besonders an Fahrt gewonnen hat die Verschwörungstheorie dank Internet.
Zum ersten Mal im Internet veröffentlicht wurde die Bielefeldtheorie 1994 von dem Informatiker Achim Held. Die Urheber entwickelten sie, weil sie zwar immer wieder von «Bielefeld» gehört hatten, aber niemanden kannten, der je dort gewesen ist.Am «Biertisch» entwarfen sie dann die angebliche Verschwörung, die über das Internet verbreitet wurde. In Bielefeld selbst hat sich die Theorie auch herumgesprochen. «Wir nehmen das mit Humor», sagt Annika Hempelmann vom Presseamt der Stadt.
«Die Theorie hält sich hartnäckig. Seit Jahren sind immer wieder auch entsprechende Einträge im Gästebuch der Bielefelder Internetseite zu finden.» Anhängern der Theorie rät sie, einfach vorbei zu kommen. «Bielefeld ist immer eine Reise wert.»