netzeitung.de«Angel» verschwindet in die Nacht

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David Boreanaz als 'Angel' (Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe David Boreanaz als 'Angel'
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Die Rettungsaktion der Fans war vergeblich: In den USA endet am Mittwoch die Mystery-Serie «Angel». Macher Joss Whedon verspricht einen großen Abschied.

Trotz relativ guter Quoten und Kritiken hat sich der US-Sender WB entschieden: Die Mystery-Serie «Angel» wird eingestellt. Die Entscheidung führte zu heftigen Fanprotesten.

Die Fans von David Boreanaz («Angel», der Vampir mit der Seele) sammelten in einer Internetkampage Tausende von Dollar, schrieben unzählige Briefe an die Senderverantwortlichen und schickten allen, die auch nur irgendetwas zu sagen haben, Schokoriegel mit der Aufschrift «Save Angel».

Finale mit Opfern
Genützt hat das alles wenig, höchstens ein TV-Movie wollten sich die TV-Macher von WB noch abringen lassen.

Ob dafür überhaupt noch genug überlebende Charaktere da sein werden, dürfte erst die am heutigen Mittwoch ausgestrahlte letzte Folge, «Not Fade Away» zeigen:

Ein Charakter aus dem Angel-Universum wird, so verrät «E!Online», ein «schreckliches» Ende finden und ein anderer Verrat üben. Die Fans dürften auch enttäuscht darüber sein, dass Angels Ex-Liebe Buffy (Sarah Michelle Gellar) keinen Auftritt haben wird.

Vier Millionen Zuschauer waren nicht genug
Gellar, die jahrelang in der ebenfalls eingestellten Serie «Buffy, die Vampirjägerin» (in Deutschland wie «Angel» zeitweise auf ProSieben) gespielt hatte, wollte sich nach dem Ende von «Buffy» (aus der «Angel» vor fünf Jahren als Spin-Off hervorging) nur noch auf ihre Karriere in Hollywood konzentrieren. Zuletzt hatten bis zu 3,9 Millionen US-Zuschauer eingeschaltet, um «Angel» und seine Truppe in Los Angeles bei ihrem Kampf gegen das Böse und die Mächte der Finsternis zu verfolgen.

Über den Kreis der eingeschworenen Fans hinweg allerdings wollten sich kaum neue Zuschauer für die zunehmend komplexer werdenden Geschichten von Regisseur und Produzent Joss Whedon begeistern.(nz)