netzeitung.deSchwarzenegger klagt gegen «Bommel-Kopf»

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Arnold Schwarzenegger (Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Arnold Schwarzenegger
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Der kalifornische Gouverneur Arnold Schwarzenegger verklagt eine Spielzeugfirma, die aus dem ehemaligen Action-Star eine Scherz-Puppe gemacht hat.

Arnold Schwarzenegger, ehemaliger Action-Star und mittlerweile Gouverneur des US-Bundesstaats Kalifornien, will einer Spielzeug-Firma gerichtlich verbieten lassen, eine ihm nachempfundene Puppe zu verkaufen. Er könne «Bommel-Kopf» (engl.: «Bobble Head») keine lustige Seite abgewinnen, so der Star.

Wie der Onlinedienst «Ananova» berichtet, hat sich das Unternehmen Ohio Discount Merchandise damit verteidigt, dass es sich bei der Puppe um einen politischen Scherz handle, und der Erlös an eine Krebs-Stiftung gehe. Auch andere Prominente würden als Puppen verkauft. Die Senatorin Hilary Rodham Clinton habe ihre Puppe beispielsweise signiert zurückgeschickt, Jimmy Carter habe sich mit einem Buch bedankt, und der ehemalige New Yorker Bürgermeister Rudolph Giuliani habe seine sogar zu einer Rede mitgenommen, so der Bericht.
Bisher keine Probleme
Schwarzeneggers Anwälte machen dagegen geltend, das Alter Ego aus Plastik - in einem grauen Anzug und mit einer große Waffe im Arm für 19,95 Dollar - verstoße gegen die Rechte des Gouverneurs am eigenen Bild. Deshalb verklage man das Unternehmen und seinen Chef, Todd Bosley.

Bosley sagte der «New York Times», dass er bisher noch mit keinem Politiker Probleme gehabt habe.

Die erfolgreichsten Puppen aus Bosleys Produktion sind Anna Nicole Smith und Jesus. (nz)