netzeitung.deHarald Juhnke geht es deutlich schlechter

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Harald Juhnke (Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Harald Juhnke
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Peer Juhnke, Sohn des demenzkranken Entertainers Harald Juhnke, beklagt, dass sich der Geisteszustand seines Vaters erheblich verschlechtert habe. Und er kritisiert erneut seine Stiefmutter an.

Dem demenzkranken Schauspieler Harald Juhnke gehe es deutlich schlechter, sagt dessen Sohn Peer. Der 74-Jährige erkenne niemanden mehr, «auch aus seiner unmittelbaren Umgebung nicht», berichtete er der TV-Talkshow von Johannes B. Kerner. «Er ist räumlich und zeitlich nicht orientiert. Er lebt in einer völlig eigenen Welt.»

Auch auf körperlichen Kontakt reagiere sein Vater kaum noch. Er wisse wohl nicht einmal, dass er Großvater sei, zitiert die Nachrichtenagentur AP Peer Juhnke. Er habe seinen Enkel zwar auf dem Schoß gehabt, «hat ihn aber glaube ich nicht wahrgenommen».

Zudem kritisierte der Sohn erneut scharf das Buch seiner Stiefmutter Susanne Juhnke, der er Vorwirft, die Krankheit seines Vaters zu «vermarkten». Fotos, die Juhnke beispielsweise mit einem Teddybären auf dem Schoß zeigten, habe er als entwürdigend empfunden, sagte er. «Er saß da, und um ihn herum geschahen Dinge, die er nicht mehr beeinflussen konnte.»

Rechtliche Schritte
Juhnke nannte das Buch «Enthüllungsjournalismus der billigsten Art», in dem die Persönlichkeitsrechte und die Intimsphäre seines Vaters eklatant verletzt worden seien. «Ich kann mit großer Gewissheit behaupten, dass mein Vater nie damit einverstanden gewesen wäre in dieser Art und Weise», sagte er. Um ihn vor einer weitern Vermarktung zu schützen, habe er rechtliche Schritte eingleitet.

Seitdem Suanne Juhnke das Buch «In guten und in schlechten Zeiten» über ihre Ehe mit dem schwer kranken Entertainer geschrieben hat, liegt sie mit dessen Sohn im Streit. (nz)