netzeitung.deRenzi und Nick beenden «Zickenstreit»

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Désirée Nick und Anouschka Renzi (Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Désirée Nick und Anouschka Renzi
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Die Damen bewiesen Einsicht: Désirée Nick und Anouschka Renzi legten ihren Streit um Brustgrößen und andere kosmetische Korrekturen außergerichtlich bei.

Der von den Boulevardmedien als «Zickenkrieg» titulierte Streit zwischen der Berliner Kabarettistin Désirée Nick und Schauspielerin Anouschka Renzi hat vorerst kein gerichtliches Nachspiel mehr.

Die Rechtsanwälte beider Frauen, Christian-Oliver Moser und Markus Hennig, erklärten die Auseinadersetzung vor dem Berliner Landgericht um Lästereien Nicks über angebliche Schönheitsoperationen Renzis am Dienstag «einvernehmlich für beendet». Die beiden wollen sich nun in einem persönlichen Gespräch aussöhnen, hieß es weiter. Über den Inhalt des geschlossenen Vergleichs haben die Parteien der Mitteilung zufolge «strengstes Stillschweigen» vereinbart.

Weitere Klagen anhängig
Gerichtssprecherin Ilona Wiese sagte, Renzis Anwalt habe zuvor einen Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung gegen Nick zurückgenommen. Darin sollten der Kabarettistin insgesamt sechs satirische Bemerkungen über Renzis äußerliche Erscheinung untersagt werden. Nick hatte in ihrer Bühnenshow «Die Freude am Altern» in der Berliner «Bar jeder Vernunft» unter anderem gelästert, Renzi lasse sich «ihr Hinterteil zum Abenteuerspielplatz umbauen» und habe «in mehr Hotelzimmern gelegen als die Bibel».

Wegen ähnlich offensiver Äußerungen sind gegen die Kabarettistin allerdings noch andere Klagen anhängig. (nz)