netzeitung.deCaroline Beil im stinkenden Schlammbad

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Caroline Beil (Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Caroline Beil
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

«Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!»-Kandidatin Caroline Beil musste in stinkenden Morast steigen, Carlo Thränhardt wurde aus dem Camp gewählt, und Susan Stahnke bekam einen Heulkrampf.

Wieder war es Caroline Beil, die von den Zuschauern dazu bestimmt wurde, die nächste Dschungelprüfung zu bestehen. Diesmal musste die Moderatorin in ein stinkendes Schlammbad steigen.

«Wie eine einzelne, kleine Person so stinken kann, ist mir unbegreiflich», sagte Moderator Dirk Bach, nachdem Beil dem Morast aus Essensresten, faulen Straußeneiern, angegorenen Kartoffelschalen und Fischresten entstiegen war. Der Moderatorin selbst hatte der Gestank fast den Atem verschlagen. Doch sie bestand die zweite Prüfung. Für ihre Mitstreiter hatte sie darauf verzichtet, sich satt zu essen. Stattdessen hatte sie sechs Bonussterne aus dem stinkenden Schlamm geholt, die sie gegen Essen für alle eintauschen kann. Das sollte reichen, sie im Publikumsansehen wieder steigen zu lassen.
Erste Abwahl
Auch stinkig war Carlo Thränhardt, der am Mittwoch als erster Kandidat aus dem Camp gewählt wurde, nachdem Dustin Semmelrogge freiwillig aufgegeben hatte. Anstatt froh zu sein, wieder duschen und richtig essen zu können, wirkte er jedoch eher beleidigt.

Daniel Küblböck erörterte im Rahmen einer Gruppenaufgabe sein Onanierverhalten. Auf die Frage, ob es der heimliche Traum der Deutschen sei, Sex mit einem Prominenten zu haben oder doch eher mit dem/der Freund/in der/des besten Freundin/es, sagte der ehemalige «Deutschland sucht den Superstar»-Kandidat, er habe sich nie Promi-Poster in sein Kinderzimmer gehängt. Er habe sich beim Onanieren immer Leute vorgestellt, die er kenne.

Alle gegen Susan Stahnke
Susan Stahnke hatte am Mittwoch einen schweren Tag. Weil herausgekommen war, dass sie über ihre Erlebnisse im Dschungel ein Buch schreiben will, fühlten sich die Mitkandidaten von ihr verraten. Gottlieb Wendehals bekam einen Wutanfall. Küblböck gab sich enttäuscht.

Später war Stahnke mittels Infrarotkamera heulend unter Bäumen in einer Ecke des Camps zu sehen. Schließlich sprach Mariella Ahrens mit ihr, und die ehemalige «Tagesschau»-Sprecherin erzählte, wie sehr sie die Suche nach ihrem leiblichen Vater belaste.

Um dem tristen Augenblick zu entkommen, schnitt der Sender auf Costa Cordalis, der wieder zur Gitarre griff. Von nun an stehen in der Sendung nicht mehr die Prüfungen, sondern die Wahl des Dschungelkönigs im Vordergrund. (nz)