netzeitung.dePapst hat nichts gegen Gibsons Jesus-Film

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Papst Johannes Paul II. (Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Papst Johannes Paul II.
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Papst Johannes Paul II. hat sich in einer Privatvorführung Mel Gibsons umstrittenen Jesus-Film «The Passion» angesehen. Und der Vatikan hat die Darstellung abgesegnet.

Der Papst selbst soll sich den umstrittenen Jesus-Film des Hollywood-Regisseurs und -Schauspielers Mel Gibson, «The Passion Of The Christ», angesehen haben. Er hat bereits während der Produktionszeit für heftige Debatten aufgrund seiner kontroversen Machart gesorgt: So wird in dem nicht untertitelten Film ausschließlich Latein, Hebräisch und Aramäisch gesprochen.

Jüdische Interessenverbände haben Gibson vorgeworfen, mit seinem Film antisemitische Vorurteile zu verstärken. Nun hat auch der Vatikan eine Vorab-Kopie des Films erhalten. Und die habe, so ein Bericht der «New York Daily News», in der vergangenen Woche Johannes Paul II. selbst erreicht. «Der Papst hat den Film definitiv gesehen«, wird ein Vatikan-Mitarbeiter zitiert.

Bereits im September hatten Vertreter des Vatikans den Film gutgeheißen. Ein Geistlicher, der den Film ebenfalls in der vergangenen Woche gesehen hat, sagte: «Es gibt überhaupt nichts Antisemitisches oder Antijüdisches an Mel Gibsons Film.»

«The Passion Of The Christ» soll im kommenden Frühjahr in die Kinos kommen. Gibson hat den 30 Millionen Dollar teuren Film aus eigener Tasche finanziert. (nz)