Netzeitung Logo
 
DruckenVersenden
 

Gottschalk: «Harald Schmidt war zu verkopft»

17. Dez 2003 13:36
Harald Schmidt und Thomas Gottschalk
Thomas Gottschalk befürchtet, dass Harald Schmidt seine Fans in Zukunft etwas enttäuschen wird. Und weder Kerkeling noch Raab seien angemessene Nachfolger, so der TV-Kollege.

Thema: Ende der Schmidt-Show
Thomas Gottschalk ist einer der großen Entertainer im deutschen Fernsehen, nur eben ganz anders als Harald Schmidt. Über dessen Abschied von Sat.1 sagte der «Wetten dass...?»-Moderator in seiner Chat-Show bei «T-Online»: «Ich habe nicht mit Harald gesprochen. Aber wenn er auf einem anderen Sender wieder kommt mit einer neuen Late-Night-Show, dann wird er es schwer haben, seine Fans wieder einzusammeln.»

Zu verkopft

Er selbst sei nie ein überzeugter Fan der Schmidt-Show gewesen: «Die Sendung war mir persönlich zu 'verkopft' zum Schluss», so Gottschalk. In den USA, wo Gottschalk lebt, sei Late Night eine «lustige, satirische Rückschau auf den Tag. Harald hat mit Playmobil-Männchen Hamlet nachgespielt, und es war ihm völlig egal, ob die Zuschauer dabei abgeschaltet haben. Hauptsache, ihm hat's Spaß gemacht.»

Über die Zukunft Schmidts macht sich Gottschalk allerdings wenig Sorgen: «Harald wird sicher wissen, was er in Zukunft macht - er ist auch ein cleverer Geschäftsmann.» Was die Fans des Talkmasters betrifft, hat Gottschalk allerdings Bedenken: «Ich habe die Befürchtung, dass seine Mainstream-Fans etwas enttäuscht werden.»

Raab bringt's nicht

Auch über die Nachfolge des Late-Night-Stars hat Gottschalk bereits nachgedacht: «Es gibt in Deutschland auch andere, die das können. Wenn es einer schafft, dass sich Mädels die Bluse aus- und wieder anziehen, dann hat der auch eine Million Zuschauer - so wie Harald Schmidt auch.»

Von den bisherigen Vorschlägen halte er wenig: «Ich bin ein großer Fan von Hape [Kerkeling], aber er ist keiner, der aus dem Stand Unterhaltung machen kann. Er ist nicht so spontan wie Harald.» Auch Stefan Raab kommt eher schlecht weg: «Das ist Entertainment für Kids, mal mehr mal weniger lustig.»

Er selbst sehe sich nicht als potenziellen Nachfolger: «Ich bin es nicht. Ich habe drei Jahre Late-Night-Shows bei RTL gemacht. Das reicht.» (nz)

 
Drucken
VersendenSocial Bookmark Mister Wong Yigg Google del.icio.us Oneview Webnews
 
Zu weiteren Bildergalerien
Zu weiteren Bildergalerien
Sie müssen JavaScript aktiviert und Flash 8 installiert haben, um diese Seite in vollem Umfang nutzen zu können.
 
CD-Tipp - Antony and the Johnsons: 
Von der Raupe zum Schmetterling
15. MTV Europe Music Awards: 
Katy Perry moderiert Musikpreis-Verleihung
 
DVD über Afrikareise des US-Demokraten: 
Barack Obamas unsentimentale Heimkehr
Live Top 5
netzeitung.de auf Ihrer iGoogle-Seite
Aus anderen Ressorts
Zur Autogazette

Geschäftsführer: Dr. Robert Daubner | Chefredakteurin: Domenika Ahlrichs | Impressum | Datenschutz
NZ Netzeitung GmbH · Karl-Liebknecht-Str. 29 · 10178 Berlin · Tel.: 030 23 27 6840 · Fax: 030 23 27 6874
Alle Rechte © 2008 NZ Netzeitung GmbH
 
Vermarktung: DZH Online Media Sales Group GmbH
 
IT & Security by Procado
 
[ai:ti]-Quotes&Charts: IT Future AG
Quellen der Börsendaten: IT Future AG, Standard&Poor's Comstock Inc. und weitere.