netzeitung.deSat.1-Chef Schawinski will nicht schuld am Abschied von Harald Schmidt sein

 Herausgeber: netzeitung.de

Harald Schmidt und Roger Schawinski (Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Harald Schmidt und Roger Schawinski
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Der neue Sat.1-Geschäftsführer Schawinski will nicht der Grund für Harald Schmidts Abschied sein. Schmidt habe zu lange die gleiche Show gegeben, glaubt er. Thema: Ende der Schmidt-Show Hape Kerkeling statt Harald Schmidt «Harald for President» Schawinski: Schmidt kommt nicht wieder Abgetaucht: Die Kündigung des Harald Schmidt «Harald, wir brauchen Dich» Schmidt plant das nächste Jahr

Der neue Sat.1-Chef Roger Schawinski will nicht schuld an Harald Schmidts Abschied sein. «Ich hab ja noch nicht mal die Chance gehabt, ihn zu verärgern! Harald Schmidt hatte einen unterschriftsreifen Vertrag vorliegen, der identisch mit dem letztjährigen war», sagte Schawinski.

Trotzdem gibt es, seitdem das Aushängeschild des Senders das Ende der erfolgreichen «Harald Schmidt Show» verkündet hat, Gerüchte, dass Schmidts Rücktritt mit seinem Auftritt in Verbindung steht - Schmidt ist mit dessen Vorgänger Martin Hoffmann befreundet.

Er bedaure die überraschende Entscheidung zutiefst, sagte Schawinski der Zeitschrift «Bunte».

Verstehe Entscheidung «ein wenig»
Schawinski wiederholte gegenüber der Zeitschrift nochmals seine Vermutung, dass Schmidt wohl ausgebrannt sei. Er könne die Entscheidung für eine Kreativpause «ein wenig» nachvollziehen, da er selbst sieben Jahre lang jeden Tag eine Talkshow gemacht habe.

Auf die Frage, warum nicht er die geplante Nachfolgesendung der »Harald Schmidt Show« moderiere, sagte Schawinski: «Erstens will ich das nicht, zweitens kann ich das nicht, drittens sollte ich das nicht.» (nz)