15.12.2003
Herausgeber: netzeitung.de
Ashton Kutcher 'Punk'd'
Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Leider scheint Ashton Kutchers Entscheidung, keine Prominenten mehr zu verulken, kein Scherz zu sein. Die zweite Staffel von «Punk'd» ist die letzte.
Zuerst ging Johnny Knoxville von «Jackass», dann verkündete Harald Schmidt das Ende der «Harald Schmidt Show», und jetzt hat auch noch Ashton Kutcher keine Lust mehr auf «Punk'd». Was für ein tristes Fernseh-Jahr!
Doch wie bei Schmidt haben auch Fans der MTV-Show «Punk'd», die Kutcher moderiert, noch immer die Hoffnung, dass es sich bei der Kunde vom Ende um einen großen PR-Gag handelt.
«Wir hatten eine verdammt gute Zeit mit der Show und haben beschlossen, uns an das Sprichwort zu halten, das besagt, dass man aufhören soll, wenn es am schönsten ist», zitiert der Sender CNN Kutcher, für den «Punk'd» nach der TV-Serie «Die wilden 70er» zum zweiten großen Erfolg wurde.
Versteckte Kamera auf Promis«Punk'd» hat das Konzept von «Versteckte Kamera» übernommen. Nur dass die Opfer Prominente sind. So hat Kutcher den Sänger Justin Timberlake zum Weinen gebracht, als er ihn glauben ließ, von der Steuerfahndung ertappt worden zu sein und 900.000 Dollar nachzahlen zu müssen. Die Schauspielerin Lara Flynn Boyle reagierte schockiert, als sie meinte, in einer Hollywood-Boutique umsonst einkaufen zu können und dann doch dann eine Rechnung über 25.000 Dollar präsentiert bekam. Kutcher ermöglichte so die Rache des kleinen Mannes.
«Heute ist ein trauriger Tag für MTV, aber wahrscheinlich ein glücklicher Tag für Hollywood. Prominente können sich jetzt wieder entspannen, weil sie wissen, dass das Herumalbern vorbei ist», sagte eine MTV-Sprecherin.
Möglicherweise ist die Bekanntgabe des Endes von «Punk'd» aber auch nur Vorwand, um mittlerweile misstrauisch gewordene Celebrities wieder einfacher vor die Kamera zu bekommen. (nz)