netzeitung.deHarald-Schmidt-Team bald arbeitslos

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Harald Schmidt (Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Harald Schmidt
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Während Fans trauern, sorgen sich die Mitarbeiter der «Harald-Schmidt-Show» um ihre Zukunft. Und Schmidt macht angeblich Theater. Thema: Ende der Schmidt-Show Pleitgen: Ich bin an Schmidt höchst interessiert Rohner: Bin nicht schuld am Rückzug Schmidts Kulturstaatsministerin und Stefan Raab bedauern Ende der Schmidt-Show Premiere und ZDF sind an Schmidt interessiert Medienexperte: Sat.1 hat nun viele Probleme Schmidt-Nachfolge: «Das Rennen ist eröffnet» Fans rätseln über Schmidt-Rückzug Harald Schmidt gibt Show auf Ende der Schmidt-Show eine «Überraschung» Wo war Schawinski? Harald Schmidt im O-Ton

«Das ist alles sch.. sch... sch...» wird Harald Schmidts berühmte Klofrau zitiert. Es heißt bei den Mitarbeitern seiner Show, den Angestellten der Produktionsfirma «Bonito TV», liegen die Nerven blank.

Bonito-Sprecherin Corinna Busch sagte «Bild»: «Zum 1. Januar sind wir arbeitslos.» Jedoch hoffe das Team auf ein schnelles TV-Comeback ihres Noch-Chefs, so die Zeitung.

Erste Angebote hat es bereits gegeben. Premiere, ZDF, MDR und ARD haben ihr Interesse an einer Zusammenarbeit bekundet. Eine mögliche Rückkehr zu seinem ehemaligen Arbeitgeber ARD hat Schmidt allerdings schon früher ausgeschlossen. Dazu hat er einmal in bekannt deutlicher Art gesagt: «Wer mal Claudia Schiffer gebumst hat, zieht nicht wieder bei seiner Mutter ein.»

Peymann wirbt
Vielleicht verlässt der Entertainer das Fernsehen aber auch ganz. Der Theater-Intendant Claus Peymann vom Berliner Ensemble behauptet: «Harald Schmidt kommt fest zu uns.» Für eine (mehrfach behauptete, nicht bestätigte) Abendgage von 40.000 Euro wäre Schmidt freilich ein wenig zu teuer fürs deutsche Subventionstheater, wenn er nicht seinerseits zu dessen Mäzen würde.

In Schmidts Show war am Dienstagabend zum ersten Mal offiziell die Rede von ihrem Ende, nachdem er seinem Gast Klaus Kleber am Montag die Auskunft verweigert hatte. Schmidt gab sich als «mitfühlender, großherziger» Chef, der alles für seine «Tausende» Mitarbeiter tue, die er nun entlassen werde. Er rief dann bei der Bundesanstalt für Arbeit an, um für Gekündigte eine Ausfahrt in einem der dort jüngst geleasten (und laut kritisierten) BMW-Dienstwagen zu bestellen, damit sie auch mal etwas sähen. In einer Art Traumsequenz suchte Schmidt in seinem Studiokomplex voller umziehender Mitarbeiter, die nicht mit ihm sprachen, nach seinem Sidekick Manuel Andrack, den er schließlich dabei erwischte, die «Manuel Andrack Show» zu proben. Seinen Gast, den Sänger Sascha, fragte Schmidt nach dessen «kreativer Pause»: Was sie denn solle, was seine wahren Motive seien, wer wirklich dahinter stecke. Sascha schwieg. (nz)