Harald-Schmidt-Team bald arbeitslos
Bonito-Sprecherin Corinna Busch sagte «Bild»: «Zum 1. Januar sind wir arbeitslos.» Jedoch hoffe das Team auf ein schnelles TV-Comeback ihres Noch-Chefs, so die Zeitung.
Erste Angebote hat es bereits gegeben. Premiere, ZDF, MDR und ARD haben ihr Interesse an einer Zusammenarbeit bekundet. Eine mögliche Rückkehr zu seinem ehemaligen Arbeitgeber ARD hat Schmidt allerdings schon früher ausgeschlossen. Dazu hat er einmal in bekannt deutlicher Art gesagt: «Wer mal Claudia Schiffer gebumst hat, zieht nicht wieder bei seiner Mutter ein.»
In Schmidts Show war am Dienstagabend zum ersten Mal offiziell die Rede von ihrem Ende, nachdem er seinem Gast Klaus Kleber am Montag die Auskunft verweigert hatte. Schmidt gab sich als «mitfühlender, großherziger» Chef, der alles für seine «Tausende» Mitarbeiter tue, die er nun entlassen werde. Er rief dann bei der Bundesanstalt für Arbeit an, um für Gekündigte eine Ausfahrt in einem der dort jüngst geleasten (und laut kritisierten) BMW-Dienstwagen zu bestellen, damit sie auch mal etwas sähen. In einer Art Traumsequenz suchte Schmidt in seinem Studiokomplex voller umziehender Mitarbeiter, die nicht mit ihm sprachen, nach seinem Sidekick Manuel Andrack, den er schließlich dabei erwischte, die «Manuel Andrack Show» zu proben. Seinen Gast, den Sänger Sascha, fragte Schmidt nach dessen «kreativer Pause»: Was sie denn solle, was seine wahren Motive seien, wer wirklich dahinter stecke. Sascha schwieg. (nz)

