netzeitung.deSofia Coppola lässt sich scheiden

 Herausgeber: netzeitung.de

Lupe Sofia Coppola lässt sich scheiden

Die Filmemmacher Sofia Coppola und Spike Jonze haben ihre Scheidung bekannt gegeben. Sie könnten nicht zusammenarbeiten, heißt es.

In Sofia Coppolas neuem Film «Lost In Translation» gebe es einen Charakter, der in seiner Schlunzigkeit an ihren Mann Spike Jonze erinnere, hat «LA Weekly» geschrieben. Die Regisseurin wollte sich dazu nicht äußern, jedoch hat das Paar gerade seine Scheidung verkündet.

Wie der Onlinedienst «E-Online» berichtet, gaben Jonze und Coppola eine Erklärung ab, laut der sie «mit Trauer» verkünden, dass sie sich scheiden lassen werden.

Die beiden waren seit 1999 so etwas wie das erste Ehepaar des Independent-Films. Jonze schaffte 2000 eine Oscar-Nominierung für seinen Film «Being John Malkovich». Coppola, Tochter des Star-Regisseurs Francis Ford Coppola, hatte sich bereits mit ihrem Debüt «The Virgin Suicides» einen Namen gemacht. Das Paar hatte sich 1992 auf dem Dreh des Video zu dem Sonic-Youth-Song «100%» kennen gelernt.

Schon lange Zeit Gerüchte
Gerüchte, dass es in der Beziehung krisele, gab es schon länger. Doch hatte sich bis Donnerstag keiner der beiden dazu geäußert. Coppola hatte der Zeitschrift «LA Weekly» allerdings gesagt, dass sie mit ihrem Mann filmisch nicht zusammenarbeiten könne.

Im vergangenen Jahr wurde Jonzes Film «Adaptation» vier Mal für den Oscar nominiert. Für die Verleihung im nächsten Jahr ist bereits Coppolas «Lost In Translation» im Gespräch. (nz)