31.10.2003
Herausgeber: netzeitung.de
Sean Combs
Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Der Vorwurf, P.Diddy beute in einem Sweatshop in Honduras Näherinnen aus, wurde vor Ort nicht bestätigt. Der Arbeitsminister des Landes inspizierte die Fabrik höchstpersönlich.
Nachdem die amerikanische Hilfsorganisation «National Labor Committee» den Rap-Star und Geschäftsmann Sean «P.Diddy» Combs Anfang der Woche beschuldigt hat, dass er in einer Fabrik in Honduras Näherinnen für die billige Produktion von Shirts für seine Modelinie «Sean John» ausbeute, haben örtliche Beamte die Fabrik inspiziert.
Die Vorwürfe, dass die Frauen schikaniert und schlecht bezahlt würden, wurden nicht bestätigt, meldet der Onlinedienst «Ananova».
Der Arbeitsminister des Landes, German Leitzlar, soll die Gruppe von Inspektoren angeführt haben, die die Fabrik sechs Stunden lang untersuchten. «Ich glaube die Sache wurde übertrieben dargestellt», wird ein Statement des Ministers nach dem Besuch zitiert. «Wenn es Unregelmäßigkeiten gibt, sind sie nicht Teil der Anschuldigungen.» Sie hätten die Fabrik inspiziert, um die Wahrheit herauszufinden. Am Montag werde ein Bericht vorgelegt. (nz)