Er gab seiner Diagnose den Namen «Hogwarts Kopfschmerzen» nach der Zauberschule, die der angehende Magier Potter besucht. Die Beschwerden rührten daher, dass die Kopfmuskeln über einen langen Zeitraum angespannt würden. Ein Kind habe außerdem über Hals- und Handgelenkschmerzen geklagt. Zwar unterstütze er weiterhin, dass Kinder «Harry Potter» lesen, so der Arzt, doch «es wäre gut, wenn man mal eine Pause macht».
Bei den vorhergehenden Potter-Romanen habe Bennett keine Klagen gehört. Der erste Band hatte allerdings auch gerade mal 309 Seiten. Wenn es so weitergehe, und die Autorin J.K. Rowling immer mehr schreibe, «könnten wir eine Hogwarts-Kopfschmerz-Epidemie bekommen», schreibt Bennett, der auch als Autor medizinischer Witz-Bücher bekannt ist. (nz)