netzeitung.deWill Smith: «Hollywood ist grün»

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Will Smith (Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Will Smith
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

US-Schauspieler Will Smith wirbt für seinen neuen Film «Bad Boys II» und erzählt nebenbei von seiner Angst vor Waffen und den Gesetzen Hollywoods.

In Hollywood geht es nicht um die Hautfarbe, sondern ausschließlich ums Geld. Das zumindest sagte Will Smith in einem Interview anlässlich der Premiere des zweiten Teils seines Actionfilms «Bad Boys».

«Hollywood ist nicht schwarz oder weiß - es ist grün [wie eine Dollar-Note]», so der Schauspieler im «BBC Radio 5 Live». «Der Schlüssel ist, je mehr schwarze Schauspieler an der Kinokasse erfolgreich sind, desto mehr Möglichkeiten eröffnen sich.»

In seinem neuen Film «Bad Boys II» spielt Smith wieder an der Seite von Martin Lawrence einen Drogenpolizisten. Mit schweren Waffen und schlagfertigen Sprüchen versuchen sie, ein Ecstasy-Kartell zu sprengen.

«Der schlimmste Job»
Im wahren Leben habe der Schauspieler allerdings Angst vor Waffen und vor allem davor, verletzt zu werden. «Ich habe nicht das Verlangen, von jemandem beschossen zu werden», sagte Smith der britischen Zeitung «Sun». Er könne sich nicht vorstellen, wirklich Polizist zu sein: «Es ist einer der schlimmsten Jobs, den man haben kann. Als Polizist bist du eine Zielscheibe. Du fährst in deinem Polizeiauto herum, und die Bösen wissen, wer du bist, aber du weißt nicht, wer sie sind.»

Leider habe er in der Realität allerdings häufiger mit der Polizei zu tun, als ihm lieb ist - als Opfer: Mit dem Erfolg hätten auch die Probleme zugenommen, so der 35-Jährige. «Leute versuchen dauernd, in unser Haus einzubrechen. Sie versuchen, alles mögliche zu stehlen.»

Schluss mit Action
Ein Ende des Ruhms als Action-Schauspieler hat Smith auch schon in Aussicht gestellt. Wie der Onlinedienst «Wenn» berichtet, will er in drei Jahren aufhören. «Wenn man in den 40ern ist, sollte man sich Rollen mit anderen Herausforderungen suchen.» Außerdem wäre es schön, «auch mal was anderes zu machen», sagte der «Independence Day»- und «Men In Black»-Star.

Schließlich brach Smith auch noch eine Lanze für seinen Kollegen Arnold Schwarzenegger, der sich im Oktober zur Wahl des Gouverneurs von Kalifornien stellt. «Er präsentiert den amerikanischen Traum. Er ist mit Nichts nach Amerika gekommen, wurde der größte Filmstar der Welt und hat dann beschlossen, für das Gouverneursamt zu kandidieren. Er ist der perfekte Kandidat.» Smith selbst wolle zwar nicht in die Politik, aber «wenn ich beschließen würde, Präsident zu werden, weiß ich, dass ich es könnte.» (nz)