netzeitung.deErfolg trieb «Star Wars»-Star in Depressionen

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Ewan McGregor in 'Episode I' (Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Ewan McGregor in 'Episode I'
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Hollywood-Schauspieler Ewan McGregor hat der «Star Wars»-Rummel depressiv gemacht. Er sagt, schließlich habe er die Filme regelrecht gehasst.

Der britische Schauspieler Ewan McGregor hat in einem Interview über die dunkle Seite des «Star Wars»-Erfolges gesprochen. Der 32-Jährige spielt in den letzten drei Teilen Obi-Wan Kenobi.

Nach seinem internationalen Durchbruch mit dem Film «Trainspotting» war McGregor in die obere Liga der Hollywood-Schauspieler aufgestiegen. Nachdem er 1999 in «Star Wars: Episode I - Die dunkle Bedrohung» als Obi-Wan zu sehen war, spielte er eine große Rolle nach der anderen. Damals habe ihn der Erfolg überrollt und in Depressionen gestürzt, vertraute der Schauspieler dem «Daily Record» an.

Er habe zur Flasche gegriffen, um mit der Aufmerksamkeit für seine Person, die «Star Wars» mit sich brachte, fertig zu werden. Schließlich habe er die Kult-Reihe regelrecht gehasst. Es sei für ihn der «Inbegriff der Langeweile» gewesen.

Betrunken zum Interview
«Ich habe mich betrunken, bevor ich Journalisten getroffen habe. Ich dachte, das lässt es mich durchstehen. Aber dann bringt es dich nur dazu, Dinge zu sagen, von denen du wünschst, du hättest sie nie gesagt - dumme Dinge.»

Heute sehe das allerdings anders aus, sagt er. Das Alkoholproblem läge hinter ihm, so McGregor weiter. Mittlerweile habe er die Wirkung seiner Rolle begriffen. Er freue sich, wenn Kinder ihn darauf ansprechen, weil es ihn daran erinnere, wie es war, als er selbst die ersten drei Star Wars Filme gesehen habe. (nz)