netzeitung.deDalai Lama vermisste Sex

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Dalai Lama (Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Dalai Lama
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Sex hat dem Dalai Lama nach einem Pressebericht in seinem enthaltsamen Leben am meisten gefehlt. Eine Familie wollte er aber nie gründen.

Zwar hat sich der Dalai Lama der Ehe- und Gewaltlosigkeit verpflichtet. Doch auf die Frage eines Reporters der Zeitschrift «Reader's Digest», was ihm in seinem bisherigen Leben an Erfahrungen gefehlt habe, deutete er auf seine Leiste, lachte und sagte: «Ich vermisste offensichtlich dieses.»

Er sei jedoch nicht traurig darüber, betonte das geistliche und politische Oberhaupt Tibets. «Für Mönche und Nonnen ist Ehelosigkeit nicht einfach eine Regel«, so der Dalai Lama. Ziel sei, negative Gefühle zu verringern. Sexuelle Wünsche seien zwar erfreulich, dienten aber als Grundlage für Ärger, Hass und Eifersucht.

Erschrecken statt töten
Die Gründung einer Familie ist dem Dalai Lama nicht ernsthaft in den Sinn gekommen. Wegen seines jähzornigen Gemüts wäre er aber wohl kein guter Vater geworden, bekannte er.

Sein Temperament verleite ihn nach wie vor dazu, mit seinem Luftgewehr auf Falken zu schießen, sagte der Dalai Lama. Er sei ein friedfertiger Mensch, wenn er friedliche Vögel füttere. Doch wenn ihn dabei ein Falke störe, dann greife er zu seinem Gewehr. Er habe allerdings nie geschossen, um zu töten, versicherte er: Er habe immer nur «erschrecken» wollen. (nz)