14.07.2003
Herausgeber: netzeitung.de
Möllemann-Witwe glaubt nicht an Selbstmord
Die Witwe des FDP-Politikers Jürgen Möllemann, Carola Möllemann-Appelhoff, glaubt, dass der Fallschirm-Absturz ihres Mannes kein Unfall war.
Carola Möllemann-Appelhoff, Witwe des bei einem Fallschirm-Absturz ums Leben gekommenen FDP-Politikers Jürgen Möllemann, glaubt, dass der Absturz ihres Mannes Mord war.
Hans Varnhagen, FDP-Ratsherr der Stadt Münster und enger Vertrauter der Familie sagte «Neue Revue»: «Vor seinem Tod gab es anonyme Anrufe bei Frau Möllemann. Als sie den Hörer abnahm, wurde ihr gesagt, sie solle ihren Mann vom Fallschirmspringen abhalten».
Sie wisse auch, dass man Fallschirme so manipulieren könne, dass man hinterher nichts merke. «Frau Möllemann kann immer noch nicht glauben, dass ihr Mann tot ist», so Varnhagen.
Entschuldigungsschreiben von FDP-MitgliedernSeit dem Tod ihres Mannes sei die Lehrerin vom Gymnasium beurlaubt, schreibt die Illustrierte. «Sie arbeitet die Post ab», wird Varnhagen zitiert. «Es sind tausende von E-Mails gekommen, Umzugkartons voller Kondolenzschreiben, darunter auch Entschuldigungsschreiben von FDP-Mitgliedern.» (nz)