netzeitung.deTom Cruise: «Scientology hat mir geholfen»

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Hollywood-Star Tom Cruise hat in einem Interview seine Treue zu Scientology erklärt, weil die Organisation ihm bei seiner Lernschwäche geholfen habe.

US-Schauspieler Tom Criuse, der zuletzt in «Vanilla Sky» und «Minority Report» in deutschen Kinos zu sehen war, hat in einem Interview mit «People» erklärt, dass Scientology ihm geholfen habe.

«Als ich sieben Jahre alt war, wurde bei mir Legasthenie festgestellt», sagte er der Zeitschrift. «Ich habe versucht, mich auf etwas zu konzentrieren, das ich lese, aber wenn ich am Ende der Seite angekommen war, wusste ich nur noch wenig von dem, was ich gelesen hatte. Ich habe mich leer gefühlt, war ängstlich, nervös, gelangweilt, frustriert und dachte, ich wäre dumm».

Nach seinem Durchbruch in Hollywood 1986 mit «Top Gun» schloss Cruise sich der Organisation um L. Ron Hubbard, den Scientologen, an. Dort entdeckte er die »Study technology« (Lern-Technik), die Hubbard in den 60er Jahren entwickelt haben soll.

Projekt gegen Legasthenie
Plötzlich habe er bemerkt, dass er alles lernen könne, was er wolle, so der 41-jährige Ex-Mann von Hollywood-Star Nicole Kidman. Heute ist Cruise Mitglied der Leitung des «Hollywood Education and Literacy Project», das lernschwachen Kindern mit Hubbards Methode helfe, die Legasthenie zu überwinden. «Ich will nicht, dass Kinder durchmachen müssen, was ich durchgemacht habe», sagt der Schauspieler.

In Deutschland gilt Scientology als gefährlich. Statt der versprochenen größeren Freiheit drohe den Anhängern der Organisation psychische und finanzielle Abhängigkeit. (nz)