netzeitung.deCarrière kämpft in Italien um seine Tochter

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Mathieu Carriére (Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Mathieu Carriére
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Mit dem Sorgerechtsstreit um seine Tochter füllte Schauspieler Mathieu Carriére die Gazetten. Nun zieht er dem Kind nach Italien hinterher, um dort für die Rechte von Vätern zu kämpfen.

Im vergangenen Juni reihte sich Schauspieler Mathieu Carrière in die Berliner Mahnwache der Väter ein, die sich zu Unrecht von ihren Familien getrennt fühlen.

Schon per Hungerstreik wollte sich der 53-Jährige das Sorgerecht für seine Tochter Elena erstreiten, die derzeit bei ihrer Mutter, einer seiner früheren Lebensgefährtinnen, lebt. In der Münchener «Abendzeitung» kündigte Mathieu Carriére nun seinen nächsten Schritt an: Er will seiner Ex-Freundin nun sogar nach Venedig hinterherziehen, um endlich in der Nähe des gemeinsamen Kindes zu sein.

«Es zerreißt mir das Herz»
Elena soll dort eingeschult werden. Um bei ihr sein zu können, wolle er nun seine Karriere hintan stellen, sagte der Schauspieler: «Ich werde sie von der Schule abholen. Wenn ich ihr Lächeln sehe, bin ich glücklich.» Nach eigenen Angaben durfte Carrière das Kind nur jedes zweite Wochenende sehen.

Er habe vor Gericht gehen müssen, weil Elenas Mutter die Besuchstermine «willkürlich diktierte und sich nicht an ihre eigenen Vorgaben hielt», sagte er weiter. «Es zerreißt mir das Herz. Ich liebe mein Kind, sie freut sich auf mich», beklagt er sich und fordert eine Reform des Familienrechts. (nz)