Der Sänger fühlt sich von den Rasenmähern seiner Nachbarn empfindlich gestört.: 

netzeitung.de«Gartennazis» ruinieren Reinhard Meys Urlaub auf Sylt

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Nennt rasenmähende Nachbarn 'Gartennazis': Reinhard Mey (Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Nennt rasenmähende Nachbarn 'Gartennazis': Reinhard Mey
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Für Reinhard Mey herrscht auf Sylt Krieg. Im Kampf gegen die Lärmbelästigung durch rasenmähende Nachbarn schimpft der Sänger über «Gartennazis». Jetzt schaltet sich der Kurausschuss ein.

Reinhard Mey ist wütend. Er hatte sich zum Urlaub und zum Komponieren in sein Haus auf Sylt zurückgezogen, wollte Ruhe haben. Doch stattdessen, so der Sänger in einem Brief an die Gemeinde Kampen, in der Meys Haus liegt: «Jeden Tag sind um uns herum die Gartennazis mit schwerem Gerät und unter Höllenlärm-Entwicklung damit beschäftigt, auf handtuchgroßen Grundstücken, kleinen, unschuldigen Grashalmen den Garaus zu machen.»

Der Liedermacher klagt, er könne bei diesem Lärm nicht arbeiten. Täglich würde in der Nachbarschaft Rasen gemäht. Der Musiker fordert jetzt von der Gemeinde ein generelles Mähverbot und einen Stopp des «Lärmterrors», wie die «Bild»-Zeitung aus dem Schreiben Meys zitiert. Sylts Bürgermeisterin Ruth Sönksen verweist bislang auf die «Amtsverordnung zum Schutz des Kurbetriebs».

Dort heißt es, während der Ruhezeiten von 13 bis 15 Uhr und von 21 bis 8 Uhr sei jeglicher Lärm verboten. Am Dienstag wird sich der Kurausschuss von Sylt mit der Beschwerde von Mey beschäftigen.


Für das Web ediert von Jens Teschke