netzeitung.deTom Cruise warb in Berlin für Scientology

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Nicht nur Werbung, sondern auch ein bisschen Politik hat Hollywood-Star Tom Cruise bei seinem Deutschlandbesuch in der vergangenen Woche gemacht: Er setzte sich beim US-Botschafter für Scientology ein.

Der Auftritt von Hollywood-Star Tom Cruise und seiner Freundin Penélope Cruz war ein PR-Highlight bei der Deutschland-Premiere des Films «Vanilla Sky». Doch bevor der Schauspieler fast zwei Stunden lang vor einem Berliner Kino mit den Fans plaudert, war er offenbar auf einer ganz privaten Mission unterwegs, berichten nun US-Medien.

Nach Angaben aus Diplomatenkreisen hat Cruise in einem Gespräch mit US-Botschafter Dan Coats für die umstrittenen Reliongionsgemeinschaft Scientology geworben. Eine Stunde lang habe der Star, der seit 13 Jahren Scientology-Mitglied ist, den Botschafter gebeten, sich für die Gruppe in Deutschland einzusetzen. Die 1954 in den USA gegründete Organisation, die in Deutschland etwa 5000 MItglieder zählt, steht seit 1997 unter Beobachtung des deutschen Verfassungsschutzes.(nz)