netzeitung.dePrinzessin Mette-Marit: Lasst meinen Sohn in Ruhe

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Mette-Marit und Kronprinz Haakon (Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Mette-Marit und Kronprinz Haakon
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Wenn es um ihren kleinen Sohn Marius geht, wird Prinzessin Mette-Marit zur Kämpferin: Auf einer Diskussionsveranstaltung über Presseethik beschwerte sie sich über die aufdringlichen norwegischen Reporter.

Eigentlich sollte Prinzessin Mette-Marit bei der Diskussionsveranstaltung zum Thema Presseethik in Oslo nur die Rolle der Zuhörerin spielen. Doch als ihr Mann, Norwegens Kronprinz Haakon, vor rund 100 Journalisten seines Landes den Schutz seines Adoptivsohnes als wichtig bezeichnete, konnte dessen Mutter die Gelegenheit nicht ungenutzt verstreichen lassen.

Wütend beschwerte sich das Ex-Party-Girl über die Rücksichtslosigkeit der Paparazzi. «Ein Vierjähriger kann noch nicht verstehen, was passiert, wenn ein Fotograf mit seiner gewaltigen Ausrüstung vor dem Bauch auf ihn zukommt», sagte sie.
Forderung nach gegenseitigem Respekt
Mit festem Blick auf die Chefredakteure der Osloer Boulevardblätter fuhr die bis zu ihrer Hochzeit im August allein erziehende Mutter fort: «Die Fotografen sind unhöflich und fragen nicht um Erlaubnis. Fragen sie doch, und man lehnt ab, fotografieren sie trotzdem.» Es sei sehr schwer, diese Vorfälle dem erst vierjährigen Marius zu erklären.

Immer wieder Enthüllungen
Nachdem Mette-Marit ihren offenbar spontanen Ausbruch beendet hatte, meinte der Kronprinz: «Ich freue mich, dass die Frage der Grenzziehung im Verhältnis zu unserer Privatsphäre hier ernst genommen wird. Gegenseitiger Respekt ist dabei das tragende Element.» Die 28-jährige Mette-Marit hatte sich vor ihrer Ehe für ihre «wilde Jugend» in der Osloer House-Szene entschuldigt. Dennoch gibt es immer wieder Enthüllungen über ihre angebliche Drogen-Vergangenheit. (nz)