05.10.2001
Herausgeber: netzeitung.de
Sex-Videos, Ecstasy, wilde Affären und ein kahlgeschorener Kopf: Ein neues Buch sammelt Geschichten aus dem wilden Leben von Norwegens Party-Prinzessin Mette-Marit.
Norwegens frisch gebackene Prinzessin Mette-Marit kommt nicht zur Ruhe. «Mette-Marit Prinzessin trotz aller Widerstände» heißt ein neues Buch, in dem ein norwegischer Reporter erneut Details aus dem wilden Leben des einstigen Partygirls zusammenträgt. Dabei stützt sich Autor Havard Melnaes auf «Freunde» der 28-Jährigen. Die wiederum haben ihm «unfassbare» Details aus dem Leben von Mette-Marit berichtet, schreibt die «Bild»-Zeitung am Freitag.
«Im Gymnasium ließ sie sich den Kopf kahl scheren und rauchte Haschisch. Später stieg sie um auf Ecstasy», heißt es da. Besonders wegen ihrer Drogenvergangenheit stand Mette-Marit vor der Hochzeit mit Norwegens Prinz Haakon am 25. August stark in der Kritik. Die offen vorgetragene Liebe des jungen Paares und eine Entschuldigung von Mette-Marit hatten die Norweger versöhnlich gestimmt.
Video zu heiß für MTV?Dennoch reißen die vermeintlichen Enthüllungen über Mette-Marit nicht ab. Erst kürzlich tauchte ein Video auf, dass ein nackte junge Frau beim engumschlungen Tanz mit einer anderen jungen Frau zeigte. Mette-Marits Vater dementierte zwar, dass die junge Blondine seine Tochter sei. Doch auch Autor Melnaes will von einem Tape wissen. Gemeinsam mit der Sängerin Silvany habe die spätere Kronprinzessin ein Video gedreht, das sogar dem Musiksender MTV «zu heiß» war er lehnte die Ausstrahlung ab. Auch von einer turbulenten Affäre mit einem «wesentlich älteren Mann» will der Journalist erfahren haben.
Sechs Monate lang habe er seine Geschichten in Mette-Marits Heimatort Kristiansund recherchiert, so Melnaes weiter. Dabei habe er auch erfahren, dass die junge Frau kein Interesse an der Rolle als Prinzessin hatte. «Sie hat überall erzählt, dass sie bestimmt keine Kronprinzessin wird. Dazu habe sie einfach keine Lust.» Letztlich, so der Autor, habe sie es nur gemacht, «weil sie ihn (Haakon) wirklich liebt». Das wiederum dürfte die Norweger wohl beruhigen. (nz)