Ruhe nach den Terror-Flitterwochen
19.09.2001
Herausgeber: netzeitung.de
Rückkehr nach Oslo für Haakon und seine Prinzessin
Quelle: NZ Netzeitung GmbH
So richtig erholsam waren die Flitterwochen wohl nicht für den norwegischen Kronprinzen Haakon und seine Frau Mette-Marit. In den USA wurden auch sie vom Terror überrascht.
In Gefahr war das norwegische Kronprinzenpaar zu keiner Zeit während seiner Flitterwochen in den USA. Zwar waren Haakon und Mette-Marit auch in New York City, aber zur Zeit des Attentats in der vergangenen Woche hielt sich das frisch verheiratete Paar auf Long Island auf.
«Wir haben die Bilder ungläubig und mit großem Schrecken im Fernsehen verfolgt. Wir trauern mit den Angehörigen um die tausende von Opfern», sagte Kronprinz Haakon bei seiner Ankunft im heimatlichen Oslo. Der Kronprinz hat sich während seiner Hochzeitsreise einen Bart wachsen lassen. Bis auf den Terror-Anschlag habe man «eine schöne Zeit» verbracht, meldet das «Hello»-Magazin.
Das Paar musste in Folge des Terror-Anschlags, wie tausend andere Touristen auch, zunächst auf die Aufhebung des Flugverbots für internationale Flüge warten, um nach Norwegen zurückkehren zu können. Mette-Marit, die unter schwerer Flugangst leidet, wurde auf der Hochzeitsreise von ihrem Bruder Epsen begleitet. Er ist Pilot und kann nach Angaben norwegischer Zeitungen als Einziger seine Schwester beruhigen.