Oscar-Preisträgerin spielt in Filmbiographie:
Aus Jennifer Hudson wird Winnie Mandela
Die am 26. September 1934 geborene Winnie Madikizela-Mandela kämpfte vor allem während der 27-jährigen Haftzeit ihres Mannes gegen die weiße Apartheid-Regierung in Südafrika. Die einst als «Mutter der Nation» bejubelte Politikerin war später als Skandal-Diva und Betrügerin verschrien. 1991 wurde sie wegen Entführung und Beihilfe zur Körperverletzung von vier schwarzen Jugendlichen zu sechs Jahren Haft verurteilt, kam in der Berufung aber mit einer Geldstrafe davon. Nelson Mandela trennte sich 1992 von ihr und ließ sich 1996 scheiden.
Das Drehbuch habe sie sehr bewegt, sagte Hudson über ihre Rollenwahl. «Dies ist ein wichtiger Teil der Geschichte, der erzählt werden muss». Hudson soll auch das Titellied des Films selbst singen, heißt es.
Zuletzt war Hudson eher wegen Ereignissen in ihrem Privatleben in den Schlagzeilen zu finden: Ihr Schwager steht im Verdacht, Hudsons Mutter und Neffen umgebracht zu haben. Ein Jahr nach den Morden wurde Hudson Mutter. (dpa/nz)

