Kritik und Sorge nach Veröffentlichung des Bildes: 

netzeitung.de62.500 Dollar für Rihannas Polizeifoto

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Rihanna und Chris Brown (Foto: AP<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Rihanna und Chris Brown
Foto: AP
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Was ist die Würde eines Menschen wert? Im Falle der misshandelten Rihanna lässt sich die Summe ziemlich genau beziffern. US-Medien wollen derweil wissen, dass die US-Sängerin die Versöhnung mit ihrem Freund Chris Brown erwägt.

Selten hat ein Foto die US-Öffentlichkeit so polarisiert: Der Onlinedienst TMZ.com hatte vergangenen Woche ein Polizeifoto der offenbar von ihrem Freund misshandelten Sängerin Rihanna gezeigt. Die Polizei von Los Angeles zeigte sich darüber erbost und hat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, mit dem der oder die Verantwortliche für die Entwendung des Bildes belangt werden soll.

Die Website TheMediaBuffet.com berichtet unterdessen, wieviel der Onlinedienst seinem Informanten für das exklusive Bild gezahlt haben soll: stolze 62.500 Dollar und somit, so wird gemutmaßt, wohl ein Mehrfaches des Jahreseinkommen desjenigen, der vermutlich in der Behörde arbeitet. Rihannas Vater, aber auch US-Kommentatoren zeigten sich bestürzt über den «Pfusch» in der Behörde, aber auch über die Verletzung von Rihannas Privatsphäre. Die eigentlich so glamouröse US-Sängerin ist auf dem Polizeifoto mit aufgeplatzer Lippe, blauen Flecken, Beulen und selbstverständlich völlig ungeschminkt zu sehen.
Vorteil für Chris Brown?
Beobachter sind nun besorgt, dass die Veröffentlichung des Bildes auch Konsequenzen für das Verfahren gegen den angeblichen Verursacher der Verletzungen, Sänger Chris Brown haben könnte. Schließlich sei das Foto ein Beweismittel in einem laufenden Verfahren. Die Anwälte des Angeklagten könnten mit Verweis auf einen solchen Formfehler das Verfahren torpedieren, wird gemutmaßt.

Derweil spekulieren US-Klatschblätter, ob die Sängerin ihrem langjährigen Freund nicht vielleicht sogar verzeihen könnte. Rihanna, die am vergangenen Freitag 21 Jahre alt wurde, habe an ihrem Geburtstag nämlich auch einen Glückwunsch-Anruf von Brown erhalten, der ihr auf alle nur erdenkliche Art und Weise zeigen wolle, wie leid ihm sein Ausraster im Vorfeld der Grammy-Gala leid tue. Nach Informationen eines «Insiders» schreibt etwa die «New York Daily News» habe der Sänger seiner Ex-Freundin zudem einen Diamantring und eine Diamantkette sowie einen iPod Touch geschenkt habe. Browns Mutter Joyce wiederum habe dem Geburtstagskind einen Blumenstrauß geschickt. Die Strategie könnte aufgehen, will das Blatt wissen und zitiert seinen «Insider»: «Es wird immer deutlicher, dass sie nicht ohne ihn sein kann». (nz)