Ex-«Topmodel»-Star Lohfink in der Offensive:
Gina-Lisa im Sex-Video «zu schlecht gestylt»
Der Streifen tauchte kurz nach Lohfinks Ausscheiden bei Heidi Klums Castingshow auf ProSieben auf und sorgte damals für viel Wirbel. Zeitweilig avancierten «Gina-Lisa» und «Sexvideo» zu einem der am meisten gesuchten Begriffe im Internet. Seit einiger Zeit wird der Film im Internet offiziell vermarktet. Ihr selbst sei die ganze Sache peinlich, so Lohfink nun im Magazin «In».
«Ich habe mich nur noch geschämt», so Lohfink, die die Veröffentlichung vor allem vor ihrer Oma peinlich war, bei der sie seit Jahren lebt. Die hätte sie vorher noch nicht einmal in einem Minirock gesehen, «geschweige denn nackt», so Lohfink, die nach eigenen Angaben katholisch erzogen wurde. Entstanden sei der Film vor ihrer Teilnahme an der «Topmodel»-Show, bei der Lohfink durch ihre direkte Art und ihr ungewöhnliches Styling auffiel.
«Ich hatte echt einen Schutzengel. Mir wurde, wie du so willst, ein zweites Leben geschenkt», sagt sie dem Interviewer von «In». Beruflich will die 22-Jährige im kommenden Jahr denn auch wieder mehr erreichen, nachdem sie sich zuletzt eine gesundheitliche Auszeit genommen hatte. So kommen eine eigene Sonnenbrillen-Kollektion und ein Videospiel von ihr heraus, außerdem erwäge sie, Handtaschen zu entwerfen, so Lohfink, die sich in der «In»-Fotostrecke« ungewohnt elegant mit Hochsteckfrisur präsentiert.
Zuletzt hatte sie vor allem mit TV-Moderationen und einer eigenen Web-Show bei ProSieben gepunktet. Doch auch hier habe ihr das Sex-Video sehr geschadet. »Ich habe richtig viel Geld verloren«, so Lohfink in der Retrospektive. So habe sie eine Werbekampagne verloren und sei oft ausgeladen worden. Auch die Moderation eines »Kinderevents« sei »natürlich« nicht mehr möglich gewesen. Gegenüber «In» dementierte Lohfink, dass sie die Veröffentlichung selbst initiiert habe, um Aufmerksamkeit zu erregen.(nz)

