Madonnas Scheidung wird teuer: 

netzeitung.de50 Millionen Pfund für das Knorpel-Knuddeln

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Nun ist auch die finanzielle Seite der Promi-Scheidung geklärt (Foto: AP<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Nun ist auch die finanzielle Seite der Promi-Scheidung geklärt
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Der Sex mit der durchtrainierten Diva sei zuletzt eher unangenehm gewesen, wurde Guy Ritchie einmal zitiert. Doch über schlechte Erinnerungen kann sich Madonnas Ex-Mann nun mit viel Geld hinwegtrösten.

Madonna und ihr Ex-Mann Guy Ritchie haben sich auf einen finanziellen Ausgleich nach ihrer Scheidung geeinigt. Demnach erhält Ritchie zwischen 50 Millionen und 60 Millionen Pfund, teile eine Sprecherin der Popsängerin am Montag in London mit.

Darin enthalten sei der Wert des gemeinsamen Landsitzes Ashcombe im Westen Englands, sagte die Sprecherin und fügte hinzu: «Ich nehme mal an, das ist eine der größten Summen, die jemals bei einem Scheidungsausgleich gezahlt wurde.» Zumindest ist die Trennung teurer als die von Sänger Phil Collins (24,3 Millionen Pfund) und Ex-Beatle Paul McCartney (25 Millionen Pfund)

Das Vermögen der «Queen of Pop» wird auf 300 Millionen Pfund geschätzt, das von Ritchie auf 30 Millionen. Laut Madonna-Sprecherin ist die finanzielle Seite der Scheidung nunmehr geklärt. Über das Sorgerecht für die gemeinsamen Kinder sei indessen noch keine endgültige Entscheidung gefallen.

Geteiltes Sorgerecht
Madonna und der Regisseur Ritchie sind seit dem 21. November geschieden, rechtskräftig wird das Urteil aber erst sechs Wochen nach diesem Tag. Dem Richterspruch zufolge wurde die Ehe wegen «unvernünftigen Verhaltens» Ritchies geschieden. Der 40 Jahre alte Regisseur und die zehn Jahre ältere Sängerin hatten am 22. Dezember 2000 in Schottland geheiratet.

Britischen Medienberichten zufolge wollen sich Madonna und Ritchie das Sorgerecht für den gemeinsamen Sohn, den acht Jahre alten Rocco, und den dreijährigen Adoptivsohn David Banda aus Malawi teilen. Die Jungen würden künftig die Hälfte der Zeit bei ihrem Vater in Großbritannien und bei ihrer Mutter in Amerika verbringen.

Gemeinsames Weihnachtsfest
Madonnas zwölfjährige Tochter Lourdes aus einer früheren Verbindung solle indessen stets bei ihrer Mutter in den USA leben. Nach Medienberichten hatte sich das Paar aber darauf verständigt, der Kinder zuliebe das erste Weihnachtsfest nach der Scheidung auf dem englischen Landsitz in Wiltshire feiern zu wollen.

Schon vor der Scheidung war monatelang über eine Trennung des Paars spekuliert worden. Medien breiteten Details aus ihrem Eheleben aus. So soll Ritchie vor allem unter dem Fitness- und Diätwahn seiner Frau gelitten haben. Sex mit der durchtrainierten Diva sei wie das «Knuddeln mit einem Stück Knorpel» gewesen, wurde damals Ritchie zitiert. (nz/AP/dpa)