02. Dez 2008 08:01
Kreativpause - welche Kreativpause? Hape Kerkeling ist trotz selbst erklärter TV-Abstinenz aktiv. Wer hören will, was wohl bald auch im Fernsehen zu sehen ist, sollte sich «Amore und so'n Quatsch» zu Gemüte führen.
Ähnlich wie «Ein Mann, ein Fjord!», das vom ZDF verfilmt wurde und am 21. Januar seine TV-Premiere feiert, stammt auch diese Geschichte von Hans-Peter Kerkeling selbst und seinem Lebensgefährten Angelo Colagrossi, neu dabei ist diesmal ZDF-Redakteurin Elke Müller als Autorin. Anders als das besagte «etwas andere» Road-Movie mit Ratefan Norbert Krabbe (und, soviel sei verraten, einem Gastauftritt von Kerkelings erfolgreichem Alter Ego Horst Schlämmer) sei «Amore und so'n Quatsch« aber eigentlich von Beginn an nur als Hörbuch konzipiert worden. Aber, so schreibt Kerkeling selbst, »wir schielen natürlich auf eine Verfilmung, wenn ich ganz ehrlich bin«. Die noch im Juli 2007 angekündigte, längere Kreativpause des «Ich bin dann mal weg»-Bestseller-Autors löst sich also zunehmend in Luft auf.Aber eines immerhin hat Kerkeling schon mal geschafft - kein Horst Schlämmer in «Amore und so'n Quatsch», zu sehen, nirgends. Statt seiner darf ein Berliner Immobilienmakler namens Wolfgang Scharper seinen (wie er selbst glaubt) unwiderstehlichen Charme an Marion Pfütze verschwenden. Kerkeling selber legt die Latte für den Auftritt seiner neuen Figur ziemlich hoch: «Scharper ist jetzt kein Ersatz (für Schlämmer, d. Red.), nein, Scharper ist besser. (nz)
Kleine Hörprobe aus «Amore» bei YouTube