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«Bauer sucht Frau» in Flirtlaune: 

Massage beim Melken, feuchte Küsse am See

04. Nov 2008 12:34
Evelyn und Günne kommen sich näher
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Bei «Bauer sucht Frau» steigen die Säfte, und die Kamera hält voll drauf. Die ersten Pärchen scheinen sich zu finden, doch wie immer ist in der RTL-Soap nicht alles so, wie es scheint.

Vier Pärchen, drei Flirts und zwei küssende Paare - kein schlechter Schnitt für die jüngste Folge von RTLs Kuppelshow «Bauer sucht Frau». Aber schließlich ist die neue Staffel der Dokosoap rund um einsame Landwirte auf der Suche nach dem Glück ja auch schon länger auf Sendung. Da musste was passieren, und so zeigte der Sender am gestrigen Montag in geradezu ermüdender Häufung neue Episoden aus dem Balzverhalten von Schäfer Heinrich. Der hatte, so plaudert der Untertitel aus, mit 41 Jahren «noch nie eine Beziehung», bemüht sich aber nun verstärkt um die 35-jährige Anja. Die stellt sich beim Melken nämlich als eine Art Naturtalent dar, und das sogar unter erschwerten Bedingungen: Die 76-jährige Schwiegermutter in spe speckerte zur Linken in den Eimer, während rechts Bauer Heinrich stand, und «zwei Frauen gleichzeitig» im Nacken kraulte. Die zweite Frau war übrigens die Kuh.

Schnittchen hier, Stüllchen da

Da die eher herbe Anja aber mit der Liebe «nicht so recht in die Gänge» kommt, leierte Schäfer Heinrich noch eine Kutschfahrt durch's schöne Sauerland springen, um seiner Herzensdame etwas zu bieten. Doch auch dort taute die Mutter zweier Kinder nicht wirklich auf, so dass letztlich ein Krisengespräch anstand. «Du bist lieber zu den Tieren als wie zu mir», stellte Heinrich durchaus zutreffend fest, während Anja das Wohl ihrer zwei Kinder vorschob, die nicht hin und her gerissen werden sollte.

Anja wird beim Melken betätschelt
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Ende vom Lied: Nächste Woche sind Cedric und Chantal bei ihrem Besuch auf dem Schäferhof zu sehen. Deutlich besser, wenngleich nur wenig wortgewandter läuft es bei Getreidebauer Georg. Bäckereifachverkäuferin Carola schmiert unermüdlich Stullenteller und serviert Leberkäs', doch als es dann ans Eingemachte geht (Caro: «Schmeckt's denn?»), wird Georg fast schon ruppig. «Geht so, gell», sagt er, und als Caro dann noch fragt: «Sag mal, wie findest Du mich eigentlich so?», mauert der Berg von einem Mann noch ein bisschen mehr: «Naja, geht halt so, gell.» Gut, dass die Kamera mächtig auf den regen Blickkontakt der beiden draufhält, denn sonst wäre dem Zuschauer diese Liebeserklärung - die es wohl durchaus war - glatt entgangen. Ebenfalls unspektakulär, aber wenigstens erkennbar der Flirt von Frank und Claudia. Beide verabreden sich zum Picknick im «schönen Schwarzwald» und marschieren unerschrocken durch die Pampa, bis dann auf dem Picknickdeckchen gekuschelt wird.

Evelyn reist ab...

Kutschfahrt durch's Sauerland
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Für Claudia «der schönste Tag ihres Lebens», behauptet der Off-Kommentator denn auch vieldeutig zu den eher unspektakulären Bildern. Gut, dass es noch den zeigefreudigen Milchbauern Günne gibt. Der entführt seine blonde Evelyn erst zum Planschen in den See, und zeigt dabei neben seinem noch immer gestählten Oberkörper eine besorgniserregend knappe Badehose. Die Münchnerin findet den Mini-Slip glücklicherweise «goldig», so dass einem zusätzlichen, romantischen Angelausflug wenig später nichts mehr im Wege steht. Dort werden endlich die ersten Küsse ausgetauscht, ebenso wie die Versprechen, einander schon bald wiederzusehen.

Denn schon steht die erste Abreise an - Evelyn verlässt ihren Günne nach einer Woche und kehrt in die Großstadt zu ihrem Sohn Tommy zurück. Ob sie wiederkommt? Eine große deutsche Boulevardzeitung wird zum Spielverderber und schreibt schon jetzt: «Bauer Günne frisch verliebt - aber nicht in die hübsche Evelyn». Denn nicht nur der eifrige «Bauer sucht Frau»-Zuschauer ahnt beim Anblick der satten Sommerwiesen, dass seit den Dreharbeiten für die RTL-Serie schon viel Zeit und Liebe vergangen ist. Wie barmte schon Bauer Heinrich, der sich nach Familie sehnt: «Man wird ja immer älter und älter. Wie lange soll ich denn noch warten?»
 
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