Madonna und Noch-Ehemann im Presse-Krieg:
Keine Lust auf «Knuddeln mit dem Knorpel»
20.10.2008
Herausgeber: netzeitung.de
Guy Ritchie und Madonna
Foto: AP
Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Nein, der Scheidungs-Showdown von Madonna und Guy Ritchie ist noch nicht beendet. Immer neue hässliche Details über ihren Ehekrieg werden publik - und das, wo die Popdiva doch angeblich nur wieder schwanger werden will.
Die Zeichen stehen weiterhin auf Dissens: Medienberichte über eine bereits erfolgte Einigung von Madonna mit ihrem Ehemann Guy Ritchie wurden nun dementiert. Britische Zeitungen hatten behauptet, dass sich die Sängerin bereits über die Scheidungsmodalitäten mit ihrem Mann einig sei. Falsch, ließ die 50-Jährige nun erklären. Eine Einigung stehe noch aus, teilte ihre Sprecherin Liz Rosenberg am Sonntagabend der Nachrichtenagentur AP per E-Mail mit. Ansonsten werde sie sich nicht zu den zahlreichen Berichten äußern, die derzeit über das Paar kursieren. Gut so, denn sonst hätte Rosenberg viel zu tun.
Die Oma auf der BühneNahezu alle großen britischen und US-amerikanischen Zeitungen widmen sich wieder seitenlang den gegenseitigen Vorwürfen, mit denen sich die beiden Noch-Eheleute angeblich begegnen. Beobachter sehen in der medialen Schlammschlacht eine Vorbereitung auf einen möglicherweise anstehenden Gerichtstermin, bei dem beide ihren Opponenten in einem möglichst schlechten Licht zeichnen wollen. Genug Stoff dafür ist allemal da.
Laut «News of The World» habe das Paar seit 18 Monaten keinen Sex mehr gehabt, während die «Mail» Ritchie mit den Worten zitiert, er habe das Gefühl gehabt, wenn doch, dann sei das wie «Knuddeln mit einem Stück Knorpel» gewesen. Eine Anspielung auf das rigorose Fitness-Regiment, dem sich die 50-Jährige seit Jahren unterzieht. Mehrere Stunden täglich quäle sich Madonna, um jung auszusehen, will die britische Boulevardpresse wissen. Ihren Gatten konnte sie damit nicht bezaubern. Der habe ihr laut britischer «Sun» zu verstehen gegebene, dass sie auf der Bühne trotzdem «wie eine Oma» neben ihren jungen Tänzerinnnen aussehen. Madonna wiederum habe ihren Mann zuletzt offen mit einer angeblichen Affäre mit dem Sportler Alex Rodriguez provoziert.
Noch ein Kind?Mit dem Kabbalah-Anhänger plane die Sängerin nun offenbar noch ein leibliches Kind, spekuliert «The Mail» ziemlich jenseits aller biologischen Tatsachen weiter, während die New Yorker «Daily News» immerhin zu bedenken geben, dass sich die Anwälte des prominenten Paares bereits seit April mit den Details der Scheidung befassen. Weniger Kurzschluss also als eine vielmehr seit langem, trotz aller Dementis geplante Scheidung. Und schon laufe die nächste in Langzeit vorbereitete Aktion von Madonna, will das Blatt weiter wissen. Bereits im Dezember erfolge das Liebes-Outing an der Seite von Rodriguez, wahrscheinlich am Rande eines Afrika-Aufenthalts, der ansonsten der Wohltätigkeit diene. Weit weniger spektakulär sind die Details, die der «Mirror» der Schlammschlacht abgewinnen kann. Demnach sei alles nur halb so schlimm wie überall geschrieben werde. Madonna werde London gar nicht für die Vereinigten Staaten verlassen, und sich gütlich mit ihrem Mann auf ein uneingeschränktes Besuchsrecht einigen. (nz)