15.09.2008
Herausgeber: netzeitung.de
Sarah Palin und Hillary Clinton - oder doch nicht?
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Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Sarah Palin live bei «Saturday Night Live»? Nicht die echte natürlich - aber Schauspielerin Tina Fey hat ihre Rolle offenbar brillant ausgefüllt, und die Republikanerin gründlich lächerlich gemacht. Mit Video.
Es hat ein wenig gedauert, aber nun hat auch die US-Kult-Comedy «Saturday Night Live» sich der der konservativen Vize-Präsidentschaftskandidatin Sarah Palin angenommen. Die war in der ersten neuen Folge der Show denn auch leibhaftig zu sehen - beinah jedenfalls, denn Palin wurde natürlich nur von einer Schauspielerin dargestellt. Die Schauspielerin und Autorin Tina Fey zeigte sich mit Brille und Hochsteckfrisur dem Original ziemlich ähnlich. Weit weniger an «ihr» Original erinnerte ihre Sketch-Partnerin Amy Poehler, die Hillary Clinton spielte.
Beide lieferten sich dann vor den Kameras einen Schlagabtausch. «Ich war so aufgeregt, als ich hörte, dass Senatorin Clinton und ich heute zu Ihnen sprechen dürfen», gestand Fey dem Publikum. «Und mir wurde gesagt, ich trete allein auf», maulte daraufhin die Fernseh-Clinton. Als sie die mangelnde außenpolitische Erfahrung Palins kritisierte, gab diese zurück: «Ich kann von meinem Haus aus Russland sehen.» Die Besetzung von Palins Rolle war bis zum Schluss geheim gehalten worden. Tina Fey, die der Gouverneurin laut einer Zuschauerbefragung ausgesprochen ähnlich sieht, war bis 2006 Chefautorin der Kultserie. Danach entwickelte sie das Konzept der preisgekrönten US-Comedy «30 Rock».(nz/dpa)
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