Unterstützung von Lohan und Meghan McCain: 

netzeitung.deBristol Palin bekommt Zuspruch aus Hollywood

 Herausgeber: netzeitung.de

Bristol Palin (re.) mit Mutter Sarah und Vater Todd (Foto: AP<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Bristol Palin (re.) mit Mutter Sarah und Vater Todd
Foto: AP
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Die Nachricht der Schwangerschaft von Sarah Palins minderjähriger Tochter Bristol bewegt die US-Prominenz. Sowohl Lindsay Lohan als auch John McCains Tochter Meghan verteidigen die 17-Jährige auf ihren Blogs.

Die Nachricht, dass Bristol Palin, Tochter der republikanischen Vizepräsidentschaftskandidatin Sarah Palin, ein Baby erwartet, ist in Hollywood auf positive Resonanz gestoßen. So schreibt etwa Schauspielerin und Sängerin Lindsay Lohan auf ihrem Blog, die Leute sollten sich weniger auf die Tatsache konzentrieren, dass die 17-jährige Bristol schwanger sei. Sie sollten sich lieber bemühen, Sarah Palin und ihre politischen Ansichten besser kennenzulernen.

Weiter spricht die 22-Jährige sich für eine bessere Sexualaufklärung in den Vereinigten Staaten aus. «Eltern müssen erkennen, wie wichtig es ist, mit Kindern über die Folgen sexueller Aktivität zu sprechen, wenn sie sich nicht schützen», schreibt Lohan. Lohan greift in ihrem MySpace-Blog sonst eher private Themen auf. Erst in der vergangenen Woche beschimpfte sie ihren Vater via Blog als «öffentliche Peinlichkeit».
«Es ist hart, Politikerkind zu sein»
Auch Meghan McCain, Tochter des republikanischen Präsidentschaftskandidaten John McCain, hat Bristol Palin auf ihrem Blog verteidigt. Nur zu gut könne sie die Bürde verstehen, dass Kind eines Politikers, einer Politikerin zu sein, daher
fühle sie sich auf bestimmte Art mit der 17-Jährigen verbunden. Sie selbst habe der ersten politischen Versammlung im Mutterleib beigewohnt, so die 23-Jährige. Im Alter von 14 habe ein Reporter ihren Vater gefragt, wie dieser im Fall einer hypothetischen Schwangerschaft seiner Tochter handeln würde. In sämtlichen Medien ausgebreitet habe diese Geschichte damals ihr Leben verändert: «In jedem Porträt über mich und jedem Interview mit mir wird diese Sache rausgekramt.»

«Es ist hart, die Tochter oder der Sohn eines Politikers zu sein», schreibt Meghan McCain. «Ich kenne Bristol Palin noch nicht lange, aber ich fühle mich ihr ebenso verbunden wie Chelsea Clinton, Jenna und Barbara Bush und Mary Cheney. Man kann es nicht verstehen, wenn man es nicht selbst erlebt hat.» Sowohl Bristol als auch die restliche Palin-Familie habe ihre vollste Unterstützung.

Meghan McCain, im Internet auch «Pop-Prinzessin» genannt, gilt als unkonventionellste unter den Kandidatenkindern. Auf ihrem Blog geht es weniger um politische Themen als um Mode, Musik und Lifestyle. (nz/AP)