Jackson und Schiavi (li.) präsentieren ihre Dessous am Model
Foto: AP
Janet Jackson hat ein neues Hobby: Sie entwirft Dessous. Nachdem ihre eigene Unterwäsche beim Superbowl schlicht nicht vorhanden war, hat die US-Sängerin außerdem einen Begriff im englischen Wörterbuch geprägt.
Popstar Janet Jackson will einen neuen Markt erobern: Im November bringt die 42-Jährige eine Damenwäsche- Kollektion heraus, an deren Entwurf sie nach eigener Aussage maßgeblich beteiligt war. «Mir sind schon viele Geschäftsideen unterbreitet worden, aber Dessous sind eine Leidenschaft von mir, wie Singen und Schauspielerei», zitierte «Us Weekly» die Sängerin am Mittwoch.
Für das Projekt arbeitet Jackson mit dem australischen Modedesigner Bruno Schiavi (Dr. Rey’s Shapewear) zusammen. Die Kollektion mit großen Größen biete etwas «für jede Frau». Sie ist nach Jacksons achtziger Jahre-Song «Pleasure Principle» benannt. Allerdings ist der Name in der US-Modeszene kein Unbekannter: Auch das Label der New Yorker Designer Adrian Cowen and Diva Pittala heißt so.
Die Schwester des «King of Pop», Michael Jackson, bleibt ihrem Hauptberuf trotz Schlüpfer-Engagement treu: Anfang September startet sie im kanadischen Vancouver die «Rock With U»-Tournee, ihre erste nach einer siebenjährigen Pause.
Ups, da war's passiert: Jacksons "Nipplegate"-Skandal
Foto: dpa
Janet Jackson sorgte zuletzt für ihre als «Nipplegate» oder «wardrobe malfunction» bekannt gewordene Kleiderpanne beim Super Bowl 2004 für Schlagzeilen. Damals blitzte in der Halbzeit-Show versehentlich ihre Brust auf, als Bühnenpartner Justin Timberlake ihr Outfit aufriss. Nun wurde der englische Begriff «wardrobe malfunction» offiziell ins Chambers English Dictionary aufgenommen. Der Busenblitzer hatte wider Erwarten keine juristischen Konsequenzen. Im Juli erklärte ein amerikanisches Gericht die von der US-Medienaufsicht gegen den Sender CBS verhängte Geldstrafe in Höhe von 550.000 Dollar für nichtig. (nz/dpa)
Video: Janet Jacksons Song «The Pleasure Principle»