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Erfolgsgeheimnis des «Tatort»-Kommissars: 

Richy Müller: Privatleben wichtiger als Karriere

15. Aug 2008 16:19
Ermitteln wieder: Müller (li.) und Klare
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Kurz vor seinem neuen «Tatort» hat Richy Müller ein Interview gegeben: Er müsse glücklich sein, um im Job etwas zu erreichen. Außerdem räumte der Darsteller mit einem leidigen Gerücht auf.

Schauspieler Richy Müller stellt sein Privatleben über den Beruf: «Wenn ich als Mensch weiterkomme, dann komme ich automatisch auch als Schauspieler weiter», sagte der 52-jährige Darsteller des Stuttgarter «Tatort»-Kommissars der «Neuen Osnabrücker Zeitung».

«Was nützt es mir, einen tollen Film gemacht zu haben, wenn ich abends zu Hause sitze und weinen muss, weil ich unglücklich bin? Ich muss als Mensch glücklich werden und im Privaten meine Sachen bereinigen, dann kommt der Rest von allein», sagte der passionierte Auto-Raser.

Romy Schneider und die Religion

Er erklärte: «Was hat es Romy Schneider genützt, tolle und starke Frauen zu spielen? Sie war selbst keine starke Frau, hat unter dem Unglück der Welt gelitten und hat das Unglück letztlich angezogen.»

Müller stellte klar, dass er entgegen aller Behauptungen kein Buddhist sei: «Ich habe mich lediglich mit vielen Religionen beschäftigt, um einfach zu wissen, was überhaupt Sache ist.» Zwar glaube er an Gott, hänge aber keiner Konfession an, sagte der Schauspieler. «Jede Religion bringt Einschränkungen mit sich, und ich finde, dass man sich seine Einschränkungen selbst geben, aber nicht von außen bekommen sollte.»

WG mit Jürgen Vogel

In den 80ern lebte der gelernte Werkzeugmacher zwei Jahre mit seinem Kollegen Jürgen Vogel «wie Vater und Sohn» in einer Berliner Wohngemeinschaft. «Ich habe ihn aufgenommen, als er 17 und ich 30 war», so Müller. Vor vier Jahren zog der Vater einer Tochter nach Bayern.

An diesem Sonntag ist Müller in seinem zweiten ARD-«Tatort» als Kommissar Thorsten Lannert zu sehen. In der Episode «In eigener Sache» sterben ein Polizist und zwei der mutmaßlichen Drogendealer bei einem Schusswechsel. Lannert und Sebastian Bootz (Felix Klare) geraten mit ihren Ermittlungen zwischen die Fronten: Drogenfahndung im eigenen Landeskriminalamt. (nz/AP)

 
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