Madonna stellte Waisen-Film in USA vor:
Michael Moore ist jetzt Madonnas Freund
04.08.2008
Herausgeber: netzeitung.de
Michael Moore und Madonna
Foto: dpa
Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Sie ist schwer bewegt von ihrer «Lebensreise», er hat einen der «nettesten Menschen» der Welt getroffen: Madonna und Filmemacher Michael Moore kamen sich am Rande eines Filmfestivals näher.
Auftritt eines Supertstars: Madonna hat am Samstag ihren Film über Aids-Waisen in Malawi in den USA persönlich vorgestellt. «Dieser Film bedeutet mir so viel, aus vielen Gründen», sagte sie beim Filmfestival in Traverse City im US-Bundesstaat Michigan. «Diesen Film zu machen, war eine Lebensreise für mich.» Festival-Gründer Michael Moore lobte Madonna als «einen der nettesten und großzügigsten Menschen», die er kenne. Die Popsängern stammt ebenfalls aus Michigan. Sie hatte «I Am Because We Are» (Ich bin, weil wir sind) bereits im Mai beim Festival in Cannes vorgestellt.
Die Dokumentation handelt von dem Schicksal einer Million Kinder in Malawi, die durch Aids zu Waisen wurden. Auch ihr eigenes Pflegekind David kommt in dem Film vor. Madonna hatte den Jungen 2006 als Adoptionskind in ihre Londoner Familie geholt, eine durchaus umstrittene Aktion. Madonnas Einnahmen während des Festivals sollen Kindern in Malawi zugutekommen. «Es ist wunderbar, meinen Film da zu zeigen, wo ich mich zu Hause fühle», sagte sie. «Nicht wie bei dem Filmfestival in Cannes, wo niemand Englisch spricht, oder beim Tribeca-Filmfest (in New York), wo sich niemand hinsetzt.» Madonna erschien gemeinsam mit ihrer Tochter Lourdes. Ehemann Guy Ritchie war nicht dabei. (nz)