Netzeitung Logo
 
DruckenVersenden
 

Pitt wehrt sich rechtlich gegen Paparazzi: 

Neues von Angelina Jolies Mülleimer

24. Jul 2008 12:09, ergänzt 12:19
Brad Pitt
Bild vergrößern
Bilder aus dem Garten des noblen Anwesens, Fotos aus Angelina Jolies ziemlich unordentlichen Krankenzimmer - von «Brangelina» ist einfach alles interessant für die Klatschpresse. Doch das ist wohl nicht der einzige Grund, warum Brad Pitt nun mit Klage droht.

Elf Millionen Dollar sollen sie angeblich einbringen, die ersten exklusiven Bilder von Angelina Jolies neugeborenen Zwillingen. Eine US-Publikation hat sich die Rechte laut Medienberichten angeblich bereits gesichert. Doch nun ist der Scoop offenbar in Gefahr: Seit dem vergangenen Dienstag kursieren bereits erste Fotos von der 33-jährigen Schauspielerin nach der Entbindung. Jolie ist mittlerweile wieder auf ihrem französischen Anwesen und spielt auf den Bildern mit ihren älteren Kindern. Und statt eines Babys ist nur eine Puppe auf dem Arm von Jolie zu sehen. Trotzdem fanden die Fotos rasante Verbreitung auf vielen Websites. In Deutschland bildete etwa die «Bild»-Zeitung die Aufnahmen ab, und bejubelte die schon wieder schlanke Figur der jungen Mutter. Bleibt abzuwarten, ob diese Aktion die Zeitung nicht teuer zu stehen kommt. Wie die Website «The Smoking Gun» nun berichtet, wehrt sich Jolies Lebenspartner Brad Pitt offenbar juristisch gegen die ständigen Übergriffe in das Privatleben seiner Familie.

Bitte wieder mehr Privatleben!

Nachzulesen ist dies in den online gestellten Dokumenten, in denen Pitts Anwälte allen Publikationen Rechtsmittel androhen, die die mit (Zitat) «starken Objektiven» aus weiter Ferne aufgenommenen Bilder veröffentlichen. Die Aufnahmen, so schreibt Anwalt Yael Holtkamp, zeigen «Pitt und seine Familie bei Privatangelegenheiten, auf ihrem Privatgrundstück» und dürften deshalb nicht gezeigt werden. Laut der in Los Angeles beheimateten Anwaltskanzelei seien sie von einer - ungenannt bleibenden - Fotoagentur verbreitet worden. Die wiederum habe bereits eingewilligt, dies nicht mehr zu tun, und sie auch von ihrer Website zu nehmen. Prompt sind die Aufnahmen auch auf diversen Promi-Blogs wieder verschwunden, die sie ebenfalls gezeigt hatten.

Möglicherweise fürchtet der US-Schauspieler, dass der - wohl noch nicht unterschriebene?! - Deal mit dem US-Medium durch zu viele kursierende Fotos noch an Wert verlieren könnte. Angeblich soll das Geld zwar gespendet werden, dennoch verbinden die beiden Hollywoodstars natürlich auch Werbeeffekte mit den Aufnahmen. Das zeigten etwa Bilder, die nach der Geburt von Tochter Shiloh auf den Markt kamen. Darin posierten die Schauspieler - beide unter den höchstbezahlteten ihrer Zunft - in einer Wüstenlandschaft, passend zum Geburtsort des Kindes, das in Afrika auf die Welt kam. Bilder, wie sie sich auch in jedem PR-Prospekt gut machen würden.

Hauptsache druckfähig...

Angelina Jolie
Bild vergrößern
Weit weniger glamourös sind da natürlich Paparazzi-Bilder. So auch die neuesten «Brangelina»-Bilder, die nun in britischen und amerikanischen Medien zu veröffentlicht wurden. Zu sehen ist das Krankenzimmer von Jolie in der Klinik in Nizza, und das in unaufgeräumten Zustand. In Ermangelung der Hauptdarsteller - Jolie hatte die Klinik in einer Nacht-und Nebelaktion Anfag der Woche heimlich verlassen - lichtete der Fotograf kurzerhand den Inhalt des Mülleimers ab, der voller Bierdosen ist. Immerhin etwas. Laut der Website der Fotoagentur X17 habe der Mann volle zehn Tage undercover in der Klinik zugebracht, dennoch sei ihm in der ganzen Zeit kein einziges Bild der US-Schauspielerin selbst gelungen, geschweige denn der begehrte Schuss von den neu geborenen Zwillingen Knox Leon und Vivienne Marcheline. Ein unaufgeräumtes Krankenzimmer, ein überquellender Mülleimer, die leeren Rollbetten, in denen die Kinder nach der Geburt lagen - so groß die ist die Gier nach Neuigkeiten von dem Paar, dass einige Medien selbst diese Bilder ankaufen, um überhaupt etwas zu zeigen. Auch das ist natürlich ärgerlich für das prominente Paar, sind doch solche Bilder meilenweit entfernt von der glamourösen Inszenierung, die das «Hollywood-Traumpaar« allen philanthropischen Neigungen zum Trotz ja durchaus schätzt. Kleiner Triumph also für die Klatschreporter, die beim Millionenspiel nicht mitbieten können: Eine Klage von Pitt wegen der schmuddeligen Krankenhausbilder brauchen diese Zeitungen und Magazine nicht zu fürchten - schließlich ist das Hospital von Nizza nicht in deren Privatbesitz.
 
Drucken
VersendenSocial Bookmark Mister Wong Yigg Google del.icio.us Oneview Webnews
 
Zu weiteren Bildergalerien
Zu weiteren Bildergalerien
Sie müssen JavaScript aktiviert und Flash 8 installiert haben, um diese Seite in vollem Umfang nutzen zu können.
 
Popkomm 2008: Talentsuche im Web 2.0: 
Per Mausklick zum Möchtegernstar
Musiker rief sogar beim DSDS-Voting an: 
Linda Teodosiu und ihr Edelfan Xavier Naidoo
 
DVD über Afrikareise des US-Demokraten: 
Barack Obamas unsentimentale Heimkehr
Live Top 5
netzeitung.de auf Ihrer iGoogle-Seite
Aus anderen Ressorts
Zur Autogazette

Geschäftsführer: Dr. Robert Daubner | Chefredakteurin: Domenika Ahlrichs | Impressum | Datenschutz
NZ Netzeitung GmbH · Karl-Liebknecht-Str. 29 · 10178 Berlin · Tel.: 030 23 27 6840 · Fax: 030 23 27 6874
Alle Rechte © 2008 NZ Netzeitung GmbH
 
Vermarktung: DZH Online Media Sales Group GmbH
 
IT & Security by Procado
 
[ai:ti]-Quotes&Charts: IT Future AG
Quellen der Börsendaten: IT Future AG, Standard&Poor's Comstock Inc. und weitere.