Nur ein Bild vom Alien-Baby wäre wertvoller: 

netzeitung.deVivienne, Knox und der Wahnsinns-Deal

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Brad Pitt, Shiloh und Zahara (Foto: AP<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Brad Pitt, Shiloh und Zahara
Foto: AP
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Bewegt, aber ruhig soll Brad Pitt die Geburt der Zwillinge erlebt haben. Gestresst ist die US-Klatschpresse: Nur wer liquide ist, spielt beim Baby-Poker vorne mit - außer, Britney Spears funkt dazwischen.

Achtung, Achtung, Warnhinweis an alle Brangelina-Fans: Sollten sie in den kommenden Stunden oder Tagen irgendwo bereits erste (Paparazzi)-Fotos von Angelina Jolie oder ihren neugeborenen Zwillingen sehen, dann sind diese Bilder eine Fälschung. Denn erstens sind die Exklusivrechte für die Bilder an den Kinder längst teuer verkauft (von bis zu elf Millionen Dollar ist die Rede), und zweitens sind Jolies Zimmer-Fenster in der Klinik Santa Maria in Nizza extra mit einer blickdichten Folie versehen worden.
Kleiner Trick mittels Zeitplan?
Das verkündete nun Jolies Arzt Michel Sussmann, der am Samstagabend gegen 20 Uhr die Kaiserschnitt-Geburt der beiden Kinder geleitet hat. Deutlich früher als geplant – angeblich aus medizinischen Gründen – wurden die beiden nur knapp zwei Kilo schweren Kinder auf die Welt geholt. Erst war von einem Geburtstermin im August die Rede, dann vom kommenden Dienstag.

Gewitzt und professionell also auch diese Entscheidung des behandelnden Arztes: Zuletzt hatte die Paparazzi-Dichte vor der Klinik im französischen Nizza deutlich abgenommen. Die «berühmtesten Babys der Welt» («Nice Matin») sind also ein Junge (Knox Leon) und ein Mädchen (Vivienne Marcheline), und schrauben die Kinderzahl der beiden US-Schauspieler nun auf insgesamt sechs – ein leibliches und drei adoptierte Kinder versorgen Pitt und Jolie ja bekanntlich bereits. Ansonsten kontrastieren die eher unspektakulären Berichte von der Geburt angenehm mit dem Medien-Hype, der seit Monaten um «Brangelina» tobt.

Jolie hatte Spaß bei der Geburt
Laut Dr. Sussmann sei Schauspieler Brad Pitt bei der Geburt «bewegt, aber ruhig» gewesen, während die Schauspielerin selbst bei dem Eingriff geplaudert und gelacht habe. Letzteres allerdings muss nicht unbedingt auf das sonnige Gemüt der Schauspielerin zurückgehen - bei Kaiserschnitten ist die Verabreichung von Morphium üblich, um die Schmerzen nach dem Schnitt zu linden. Der Mutter, dem Vater und den Kindern gehe es jedenfalls «wunderbar», so Sussmann weiter. Wie lange die 33-Jährige nun noch in der Klinik bleiben werde, ist unklar. Ebenso unklar ist auch noch der ominöse Käufer der begehrten Babybilder. Laut dem britischen PR-Experten Max Clifford werde der Babybilder-Deal finanziell gesehen wohl «der größte aller Zeiten werden», außer, so scherzte der Inhaber der Bilderagentur Big Pitures gegenüber AP, «Britney Spears bringt ein Kind von einem Alien auf die Welt». Ein bisschen übertrieben sei der geschätzte Preis ja schon, grummelt derweil ein Verantwortlicher des US-Klatschmagazins «People». Aber immerhin für einen guten Zweck: Angeblich spenden Pitt und Jolie die Einnahmen.

Für das Web ediert von Kerstin Rottmann