24.06.2008
Herausgeber: netzeitung.de
Gute Miene zum bösen Spiel? Madonna und Guy Ritchie
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Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Wiederholten Dementis zum Trotz beschwören britische Medien weiterhin das Ende der Ehe von Madonna und Guy Ritchie. Zwar leben die beiden noch unter einem Dach, doch der Scheidungstermin soll bereits feststehen.
Die Spekulationen um das mögliche Aus von Madonnas Ehe nehmen kein Ende. Laut einem Zeitungsbericht haben sich die US- Popsängerin und ihr Mann, der britische Regisseur Guy Ritchie, soweit voneinander entfernt, dass sie im Prinzip bereits getrennte Leben führten. Wie die Zeitung «Daily Mirror» am Dienstag unter Berufung auf einen Freund des Paares berichtete, werde eine offizielle Ankündigung über eine mögliche Trennung nach Madonnas Welttournee Ende November erwartet.
Seit Monaten wird über den Zustand der Ehe spekuliert. Madonnas Sprecherin hat alle Gerüchte bisher jedoch zurückgewiesen. Die Pop-Königin und Ritchie haben im Jahr 2000 geheiratet. Sie leben mit dem gemeinsamen Sohn Rocco, Madonnas Tochter Lourdes und dem afrikanischen Adoptivkind David vorwiegend in London. Madonna hat vor wenigen Monaten ihr neues Album «Hard Candy» herausgebracht.
«Sie leben eher wie Bruder und Schwester als wie Mann und Frau. Sie denken, es ist besser Schluss zu machen», zitierte der «Mirror» den namentlich nicht genannten Freund. Madonna und Ritchie seien nicht im Streit und versuchten, die beste Lösung für die drei Kinder zu finden. Es seien auch keine anderen Partner im Spiel. Die beiden lebten in ihrem Luxusanwesen in London in getrennten Stockwerken. Angeblich soll die Adoption des kleinen David aus Malawi vor rund zwei Jahren die Krise ausgelöst haben. Die Musikerin war vor der Ehe mit Ritchie vier Jahre mit dem US- Schauspieler Sean Penn verheiratet.
Beruflich könnte es besser laufenAuch beruflich könnte es besser laufen für Madonna. Das neue Album «Hardy Candy» verkauft sich weniger gut, als erwartet und auch die Ticketverkäufe für die «Sticky & Sweet»-Tour im Herbst gehen nur schleppend voran, wie die «New York Post» behauptete. Der Konzertveranstalter Live Nation ließ den Bericht allerdings dementieren und erklärte, dass bisher schon über eine Million US-Fans Tickets für die Tournee gekauft hätten. Daher hoffe man auch nach wie vor, an den Erfolg der «Confessions on a Dance Floor»-Tour vor zwei Jahren anknüpfen zu können, die damals 195 Millionen Dollar einbrachte. (dpa/nz)