Medien-Wahnsinn um Über-Mutter Jolie: 

netzeitung.deVerzweifelt gesucht: Babynews von Brangelina

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Pitt und Jolie in Cannes (Foto: AP<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Pitt und Jolie in Cannes
Foto: AP
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Am Wochenende wurden schon Geburt und die Namen der Zwillinge von Angelina Jolie vermeldet. Alles falsch, erklärte Brad Pitt - und doch geht die Hysterie um das Promi-Paar munter weiter.

Fein ausgedacht, Frau Jolie: Da hatte sich die US-Schauspielerin doch wirklich redlich Mühe gegeben, die anstehende Geburt ihrer Zwillinge zumindestens ein bisschen privat zu halten. Gemeinsam mit Lebenspartner Brad Pitt mietete das Promipaar zuerst ein abgeschiedenes Landgut in Frankreich, um dann beim letzten öffentlichen Auftritt bei den Filmfestspielen in Cannes den Geburtstermin mit dem noch weit entfernten Monat August zu datieren. Egal - die US-Presse läuft im Wettlauf um die heiß begehrten News von «Brangelinas Babies» längst Amok.
Isla und Jane?
Am Freitag etwa meldete der «National Enquirer» online bereits die Geburt der Mädchen. Andere Medien zogen nach, so auch das britische «Now»-Magazin, das bereits die Namen der Kinder wissen wollte: Isla Marcheline und Amelie Jane Jolie-Pitt. «Wir haben dazu keinen Kommentar, außer, dass die Geschichte nicht stimmt», erklärte Pitts Managerin Cynthia Pett-Dante am Wochenende der Nachrichtenagentur AP. Für die Bewohner des Dorfes Correns in der Provence begann der Stress da erst. Seit Tagen wird das 800 Einwohner starke Städtchen von Reportern belagert, zahlreiche Fotografen nisten in den Hügeln rund um die Villa und ein Team mietete sich am Samstag gar einen Hubschrauber, um über dem Anwesen zu kreisen.

Ergebnis der fliegenden Recherchetruppe: gleich Null. Die Terassen des nahe gelegenen Mateau Miraval waren leer, Jolie und ihre Familie seien wohl »gerade beim Brüten«, spöttelte eine US-Website. Fraglich, was die Reporter dort zu sichten erwartet hatte: einen im Garten abgestellten Kinderwagen mit zwei Neugeborenen etwa? Dennoch, so ganz falsch scheint die Fährte mit der frühen Geburt wohl nicht zu sein. Andere Onlinemedien wollen wissen, dass Jolie in der Tat bereits drei Krankenschwestern aus den USA hat einfliegen lassen, die bereits bei der Geburt von Tochter Shiloh assistiert haben sollen.

Wie die aussah, verriet Jolie nun in seltsam unlogischen Worten der US-Zeitschrift «Vanity Fair». «Wir waren in diesem kleinen Krankenhaus in Afrika, als Shiloh geboren wurden. Ich glaube nicht, dass dort außer uns noch andere Leute waren. Es war nur eine kleine Hütte, und wir drei. Es endete ganz großartig...ich hatte einen Kaiserschnitt und fand es faszinierend. Ich fand nicht, dass es ein Opfer war und es war auch nicht schmerzhaft. Ich empfand es eher als faszinierendes Wunderding, wozu der Körper imstande ist». Ein Kaiserschnitt, der sich offenbar wie eine natürliche Geburt anfühlte und noch nicht einmal weh getan hat? Seltsam - aber auch irgendwie typisch für die Welt von Hollywoods «First Family».(nz)