Alles, was man zum Film wissen muss:
«Sex and the City» von A bis Z
29.05.2008
Herausgeber: netzeitung.de
Ausgerechnet die beliebte Sarah Jessica Parker soll schuld am Ende der Serie und dem Zickenkrieg hinter den Kulissen sein: Die Spannungen am Set stiegen, als sie Produktionsleiterin wurde und ihre Gage auf angeblich 3,24 Millionen Dollar anhob.
Auch die Frau hinter der Idee beginnt mit C: SaTC basiert in Grundzügen auf einem gleichnamigen Buch der Journalistin Candace Bushnell.
D wie Douglas J. Como, der die SaTC-Titelmelodie erfunden hat. Der US-Komponist dürfte auch hierzulande in Form von Tausenden heruntergeladenen Handy-Klingeltönen Musikgeschichte geschrieben haben. Er sieht übrigens ein bisschen so aus wie Mirandas Dauer-Lover Steve.
F wie Frauen, denn die sind die großen Stars von «Sex and the City».
G wie Guide: Der New Yorker Veranstalter On Location Tours bietet jeden Samstag dreistündige, deutschsprachige Führungen zu den Schauplätzen der Serie an. «SaTC Serie war eine der besten Werbungen, die New York je hatte», freut sich George Fertitta, Direktor des städtischen Tourismusbüros NYC & Company. «Die Serie zeigt alle Komponenten der Stadt: vom Shopping über Restaurants bis hin zum Nachtleben.»
H wie Harry Goldenblatt, Charlottes stark behaarter und jüdischer Ehemann, für den sie konvertiert und ein chinesisches Baby adoptiert.¬ Außerdem steht H für HBO, den US-amerikanischen Pay TV-Sender, der die Serie aus der Taufe hob und für Hollywood, Samanthas neuen Wohnsitz im Kinofilm.
J wie John James Preston alias Mr. Big (Chris Noth). Der Name sagt es schon (deshalb wird sein wirklicher, gewöhnlicher auch erst am Ende der letzten Staffel verraten): Dieser Mann war die große Liebe auf den ersten Blick.
Der erfolgreiche Geschäftsmann und Gentleman hat stets eine geheimnisvolle Aura um sich. Bekannt ist, dass Big schon zweimal verheiratet war und deshalb unter akuten Bindungsängsten leidet eine Eigenschaft, die dem Kinofilm eine entscheidende Wendung gibt.
L wie Lesbisch: Zu den sexuellen Erfahrungen und journalistischen Inspirationen von Carrie zählt auch der Kuss mit einer Frau. Niemand geringeres als Popstar Alanis Morissette durfte Sarah Jessica Parker in der dritten Staffel knutschen.
Und natürlich für Manhattan und Manolo Blahniks, Carries sündhaft teure Lieblings-Schuhmarke. Der spanische Stiletto-Designer soll erst durch die Serie so richtig berühmt geworden sein.
Ebenso wie das einstige Szeneviertel «Meatpacking District»: Kritiker bemängeln, dass der Stadtteil zu einem Yuppie-Ort verkommen sei, seit Samantha in der Serie dorthin zog. Kaum war die Sendung ausgestrahlt, sollen die Wohnungsanfragen und so die Mietpreise in die Höhe geschossen sein.
N wie New York, Ort der immerwährenden Sehnsüchte und Hauptschauplatz der Geschichten um die promiske Frauen-Clique. Eingefleischte SaTC-Fans pilgern sogar zu den Drehorten (siehe G).
O wie O'Neal's Speakeasy, eine bekannte New Yorker Bar, wo zahlreiche SaTC-Szenen, etwa mit Carries Ex-Lover Aidan gedreht wurden. In der Serie heißt der Laden Scout.
P wie Patricia Field, die einen der wichtigsten Jobs am Set hat: Sie designt die Kostüme für die Mädels. Ihre stylischen Accessoires gibt es auch online zu kaufen.
Q wie Quickie, das dritte Hobby von Samantha Jones.
R wie Restaurants: Neben Bars und Modeläden der bevorzugte Treffpunkt der Frauen. Beim Lunch oder Dinner in den angesagtesten Clubs Manhattans lassen sich die neuen Bettgeschichten am besten diskutieren.
S wie Sex, Samantha Jones, sechs Staffeln SaTC und seine außer Mr.Big wichtigsten Männer: Steve Brady (Mirandas Gatte, gespielt von David Eigenberg), Smith Jerrod (Samanthas letzter fester Partner alias Jason Lewis) und Stanford Patch (schwuler bester Freund von Carrie, Willie Garson).
U wie Unterhaltung: Das können sie, die Macher von «Sex and the City».
V wie Vogue, dem neuen Arbeitgeber von Carrie Bradshaw. Im Kinofilm springt sie für das Hochglanz-Magazin sogar als Model ein als Repräsentantin der Generation 40er.
W wie Westwood, Vivienne. Die Designerin schenkt Carrie im Kinofilm das Hochzeitskleid, nachdem sie sie bei einem Fotoshooting darin gesehen hat.
X wie XL: Eine Größe, die den durchtrainierten oder gelifteten SaTC-Damen wohl niemals passen wird.
Y wie York, Charlotte (Kristin Davis) - die Vierte im Bunde, eine brave Galeristin, die von einem bürgerlichem Leben mit Hochzeit in Weiß träumt. In Wahrheit soll übrigens Davis diejenige sein, die es faustdick hinter den Ohren hat.
Schon als 22-Jährige hatte sie nach eigenen Angaben ein Alkoholproblem und musste in die Entzugsklinik. Die Cosmopolitans, die sie mit ihren drei Film-Freundinnen ständig trinkt, lässt sie deshalb im echten Leben konsequent stehen.
Z wie Zigaretten, Carries großes Laster. Ihre Lieblingsmarke: Natürlich die mit den sexy Cowboys, was will man erwarten.
Für das Web ediert von Maike Schultz

