DSDS-Stars Godoj und Maalouf im TV-Talk: 

netzeitung.de«Supermensch» Godoj auf allen Kanälen

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DSDS-Stars Godoj und Maalouf im TV-Talk 

Lupe «Supermensch» Godoj auf allen Kanälen

Leichtes Unverständnis bei «Kerner», befreites Abrocken bei «TV Total»: DSDS-Sieger Thomas Godoj tingelt durch die Talkshows und offenbart dabei endlich mehr als die Angst vor dem Ruhm.

Immerhin, umziehen konnte er sich noch. Auch wenn es, so DSDS-Sieger Thomas Godoj selbst, derzeit bis zu zehn Interviews und Pressetermine an einem Tag für ihn gäbe. So auch am gestrigen Mittwoch, als Godoj zeitgleich bei Johannes B. Kerner und bei Stefan Raabs «TV Total» zu sehen war - aber dabei immerhin zwei unterschiedliche Outfits zeigte. «Augen zu und durch» war passenderweise der Schriftzug auf dem T-Shirt, dass der Gewinner der RTL-Castingshow bei «JBK» im ZDF trug. Gemeinsam mit dem Zweitplatzierten bei «Deutschland sucht den Superstar», dem 29-jährigen Fady Maalouf, stand der 30-Jährige dort einem ob des in Deutschland grassierenden «Thomas-Hypes» sichtlich überforderten Moderator Rede und Antwort. So richtig wusste der ZDF-Mann die Begeisterung um «Tomzilla» nämlich nicht einzuordnen.
Hundert mal angerufen...
Dass die noch immer herrscht, ließ sich schon bei einem einfachen Blick ins Studiopublikum erkennen. Dort saßen wieder einmal zahlreiche Godoj-Fans (erkennbar stets an den schwarzen «Plan B»-T-Shirts, die der Fanblock des Sängers schon während der Casting-Show massenhaft käuflich erworben hatte). Kollege Fady Maalouf versuchte sich auf Nachfrage des Moderators seinerseits an einer Erklärung undflüchtete sich in den ebenso nichts- wie vielsagenden Satz: Godoj sei eben nicht nur ein «Superstar», sondern auch ein «Supermensch». Der habe nun aber auch «den Stress» des Ruhms, so Medienprofi Kerner und schaute konsterniert, als Godoj einräumte, vor jedem Pressetermin noch ein wenig Angst zu haben.


Lieber mit den Kumpels versacken...
Eine Ausnahme dieser Regel schien «TV Total» mit Stefan Raab zu sein, wo Godoj ebenfalls am Mittwochabend zu sehen war. Dort fühlte sich der Sänger - nun im schwarzen Hemd mit Jeansjacke - sichtlich wohler als beim ZDF. Wohl auch, weil es sofort Lob vom ansonsten so scharfzüngigen Gastgeber gab. Thomas Godoj sei ihm, so Raab, ja wirklich «supersympathisch«. Und das vor allem, weil der die offizielle Party nach seinem DSDS-Sieg möglichst bald verlassen habe, um lieber mit seinen »Kumpels« im Tonstudio »einen zu saufen«.

Nur halb richtig, korrigierte ihn der immer wieder für seine Bodenständigkeit und Beschiedenheit gelobte gebürtige Pole Godoj - ihm sei es dabei auch um seine Eltern gegangen, die er nach dem Sieg noch habe sehen wollen, »und die gehen halt schon um zehn Uhr ins Bett«, so seine einfach Erklärung. Ansonsten bestätigte Godoj ein Gerücht, dass zuerst via Boulevardpresse die Runde machte: Ja, er denke tatsächlich daran, sich seine Tränensäcke operativ entfernen zu lassen.

Kein Album mit dem Dieter...
»Ich würde so bleiben«, entgegnete daraufhin Raab aufmunternd unter dem Beifall des Publikums. Beide fachsimpelten anschließend noch ein wenig über Godojs Single «Love is you», Dieter Bohlen (ein »toller Typ mit viel Menschenkenntnis«, so Godoj) und die Rechte an alten Beatles-Songs - beide, Sänger Godoj und Musik-Produzent Raab haben da nämlich so ihre Erfahrungen. Apropos Rechte und Zusammenarbeit: Bei «TV Total» erklärte der 30-jährige auch noch einmal, was schön länger bekannt - weder sein Album noch seine Single werden von Dieter Bohlen produziert. Dies sei kein Affront, so der DSDS-Star, sondern einfach seine Auswahl aus den Songs, die ihm die Plattenfirma nach seinem Sieg vorgeschlagen habe. Noch ein wenig Headbanging und Rockergepose zum Abschluss, dann hatte Godoj auch diesen Auftritt achtbar überstanden. (nz)