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Nur noch drei Kandidaten bei «DSDS»: 

«Quakfrosch» auf dem Weg zum Superstar

05. Mai 2008 11:11
Monika Ivkic konnte Dieter Bohlen und die Zuschauer nicht überzeugen
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«Mit Musik ist das so wie mit Sex, entweder man fühlt etwas oder nicht», so Dieter Bohlen zu DSDS-Kandidatin Monika Ivkic. Am Ende behielt der Juror mit seiner Vorahnung Recht: Die 18-Jährige ist raus.

Der Countdown läuft: Nun können nur noch drei Gesangstalente die neuen «Superstars» von RTL werden. Und während die Spannung steigt, wachsen auch die Zuschauerzahlen: 6,15 Millionen Zuschauer schalteten am vergangenen Samstag ein, als es wieder einmal hieß «Deutschland sucht den Superstar». Den Anfang der Show machte Monika Ivkic, die «You might Need Somebody» von Shola Ama durchaus achtbar vortrug. Juror Dieter Bohlen allerdings sah das anders: «Mit Musik ist das so wie mit Sex, entweder man fühlt etwas oder nicht. Ich fühle nichts. Ich glaube, es wird heute eng für dich.» Spätestens nach Ivkics zweiten Song (ein Song von Rosenstolz) pflichtete ihm auch Jury-Kollege Dieter Läsker bei.

«Musik ist mein Leben»

Er habe den Eindruck, so der Fanta4-Manager, dass Monika sich schon aufgegeben habe. Die dementierte dies zwar, flog am Ende der Show dann aber tatsächlich raus. Mit Tränen in den Augen erklärte die 18-Jährige daraufhin: «Musik ist mein Leben, ich gebe nicht auf, ich werde immer für meinen Traum kämpfen.» Ein Traum in Erfüllung ging hingegen für Sänger Fady Maalouf. RTL hatte als Überraschung für ihn seine Eltern aus dem Libanon einfliegen lassen, die er seit Monaten nicht mehr gesehen hatte. Seine beiden Songs («Und wenn ein Lied» von Söhne Mannheims sowie «Breathe Easy» von Blue) brachte der «Balladenkönig» der Show denn auch mit extra viel Gefühl über die Bühne. Das Konzept der Show (ein deutschsprachiger und ein englischer Song) bescherte den beiden anderen Teilnehmern diesmal je einen Hit und einen Flop.

«Mensch» Thomas, das war toll

Fady im Glück
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Thomas Godoj, von Dieter Bohlen schon vorab zum Favoriten für das anstehende Finale gekrönt, konnte mit Oasis' «Wonderwall» keinen Glanzpunkt setzen, umso mehr aber mit seinem zweiten Song. Der 29-Jährige hatte sich für «Mensch» von Herbert Grönemeyer entschieden und war damit endlich mal das Risiko eingegangen, dass die Jury schon lange von ihm einfordert. Tatsächlich gelang es Godoj, den Song ganz eigen zu interpretieren und sogar eine kleine Tanzeinlage unterzubringen - auch wenn die nicht von jedem erkannt wurde. Gnadenlos-Kommentar von Dieter Bohlen: «Ich dachte, Du hättest einen (elektrischen, d. Red.) Schlag bekommen.» Zu wahren Begeisterungsstürmen hingegen regte diesmal die 16-jährige Linda Teodosiu die Jury an. Sie hatte sich als ihren zweiten Song «Mercy» von der britischen Neo-Soul-Hoffnung Duffy ausgesucht und legte eine mitreißende Performance hin. Ihre Interpretation von «Durch die Nacht» von Silbermond wiederum war zuvor grandios durchgefallen. Dieter Bohlen: «Das war Quakfrosch-Niveau. Das Deutsche ist nicht dein Ding.» Alle drei stehen nun am kommenden Samstag im Halbfinale.(nz)
 
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