Superpunk: Nicht unterkriegen lassen, bitte!
Ein Stil, den die Hamburger schon vor knapp drei Jahren haben aufblitzen lassen. Mit der Single «Neue Zähne für meinen Bruder und mich» gelang der Band damals nicht nur ein echter Gassenhauer, sondern auch ein Stück Musik, das wie seit Ton Steine Scherben nicht mehr die Perspektive von unten nach oben in einen Popsong transformieren konnte.
Klar, auch auf «Einmal Superpunk, bitte!» ist der gebeutelte kleine Mann die Hauptperson. Eine Haltung, die auch schon auf dem letzten Album der Hamburger Kollegen «Die Sterne» zu hören war und bei den Superpunkern ergänzt wird durch eine kämpferische Underdog-Attitüde, die sich schon in Songtiteln wie «Ich weigere mich, aufzugeben» ausdrückt. In diesem Sinn: Nur nicht unterkriegen lassen, bitte!
Superpunk, «Einmal Superpunk, bitte!» (Lado)

