Netzeitung Logo

 
DruckenVersenden
 

CD-Tipp: «Cause and Effect» : 

Die Neurotische aus dem hohen Norden

07. Okt 2008 09:19
Maria Mena
Bild vergrößern
Erst 22 und schon beim fünften Album: Die norwegische Sängerin Maria Mena bietet auf «Cause and Effect» erneut tiefe Einblicke in ihr aufgewühltes Seelenleben. Das ist manchmal anstrengend, meistens aber gelungen.

Nein, wie eine Norwegerin sieht Maria Mena nicht gerade aus. Doch damit nicht genug - auch das Cover ihres neuen, mittlerweile fünften Albums «Cause and Effect» führt den Betrachter ein wenig in die Irre. Da kauert die dunkelhaarige Schönheit in einem verschwenderischen Ballkleid aus rosa Puscheln scheinbar einsam in einem dunklen Wald. Divenhaftigkeit allerdings lässt das neue Werk der 22-Jährigen von Beginn an vermissen, obwohl, ein wenig zickig und anstrengend präsentiert sich der einstige Jungstar ja schon. Gleich der erste Titel auf «Cause and Effect», die turbulente «Power Trip Ballad» variiert erneut die Geschichte des verlassenen Teenagers, der an der Trennung der Eltern fast zerbricht.

Nun wird alles erzählt...

Das tat ja schon ihre erste Hit-Single «My Lullaby». Der Titel, in dem die damals erst 15-Jährige ebenfalls die Scheidung der Eltern musikalisch verarbeitete, rührte 2001 in ihrer Heimat Norwegen ein großes Publikum. Unterstützung gab es damals vom Papa, einem Berufsmusiker. Der managte auch geschickt die weitere Karriere seiner Tochter, die selbst gar kein Instrument spielt.

Fotoshooting fürs neue Album
Bild vergrößern
Mit Erfolg: Für «Apparently Unaffected», ihr Album aus dem Jahr 2007, bekam Mena auch in Deutschland eine Goldene Schallplatte. Ihre Fans werden sie nun auch nicht im Stich lassen, und sich auch die neuen Episoden aus dem Mena'schen Fortsetzungsroman anhören wollen. Schließlich, so die mittlerweile 22-Jährige in der Ankündigung zu ihrem Album, erzähle sie diesmal nicht mehr und nicht weniger als ihre «gesamte Lebensgeschichte». Ihre markante Stimme, aber auch die Akzentuierung der Songs erinnert dabei durchaus gewollt an Alanis Morissette, die ihre Neurosen ja auch schon überaus erfolgreich vertont hat. Ja, und auch Maria Menas musikalisches Seelenleben ist gewöhnungsbedürftig und manchmal anstrengend. Für diejenigen Zuhörer, denen Kinderchöre und Kiekser auf Dauer zu viel sind, gibt es aber auch etwas zurückhaltendere Titel - so etwa eine durchaus charmante Version des Kiss-Klassikers «I Was Made for Lovin' You», der sogar mit Country-Klängen aufwartet.



 
Drucken
Versenden
  • Bookmark:
  • Mister Wong Webnews Yigg Linkarena Google My Space Del.icio.us Oneview Facebook Twitter
 
Mehr Bilder aus dem Showbiz
Mehr Bilder aus dem Showbiz
Zum Wissenstest

Alle Wissenstests

Zum Wissenstest

Alle Wissenstests

Live Top 5
netzeitung.de auf Ihrer iGoogle-Seite
  •  Berlin 17°
  •  Hamburg 14°
  •  Köln 18°
  •  Frankfurt 20°
  •  Stuttgart 17°
  •  München 17°
Aus anderen Ressorts
Anzeigen:
Zur Autogazette

Geschäftsführer: Robert Rischke | Chefredakteurin: Domenika Ahlrichs | Impressum | Datenschutz
NZ Netzeitung GmbH · Karl-Liebknecht-Str. 29 · 10178 Berlin · Tel.: 030 23 27 6840 · Fax: 030 23 27 6874
Alle Rechte © 2009 NZ Netzeitung GmbH
 
Vermarktung: DZH Online Media Sales Group GmbH
 
IT & Security by Procado
 
[ai:ti]-Quotes&Charts: IT Future AG
Quellen der Börsendaten: IT Future AG, Standard&Poor's Comstock Inc. und weitere.