04.12.2007
Herausgeber: netzeitung.de
Wenn die Castingshow Glück hat...
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Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Nahezu aus dem Stand hat sie einen Zehn-Milionen-Dollar-Vertrag bekommen. Die unglaubliche Stimme von Leona Lewis wurde bei «X Factor» entdeckt. Sie gilt als «Kind» von Whitney Houston und Mariah Carey.
Sie war im Jahr 2006 die Gewinnerin der englischen Castingshow «The X Factor». Dann entdeckte der US-Produzent Clive Davis, der einst Whitney Houston zum Weltstar machte, die Sängerin für sich und nahm die mittlerweile 22-Jährige unter Vertrag. Der soll der Londonerin den Durchbruch in den USA bringen. Die Chancen stehen gut.
In Großbritannien steht ihre neue Single «Bleeding Love» an der Spitze der Charts. Das dazugehörige Album «Spirit» ist auf dem besten Wege, zum grössten Verkaufshit unter allen Debüt-Alben zu werden. Lewis' erste Single «A Moment like This», die im Dezember 2006 auf den Markt kam, brach einen Weltrekord, indem sie innerhalb von 30 Minuten 50.000 Mal heruntergeladen wurde. Der Song überholte damit sogar Gnarls Barkleys «Crazy». «Spirit», das seit November in den Läden steht, ist das sich am schnellsten verkaufende Debüt in Großbritannien. Lewis ist die erste Gewinnerin einer großen TV-Talentshow, die einen globalen Start für ihr Album bekommt.
Doch kommt das alles natürlich nicht aus dem Nichts: Ihren ersten Song hat Lewis schon mit zwölf Jahren geschrieben, und ihre Eltern haben sich von früh an bemüht, dem Kind die bestmögliche musikalische Ausbildung angedeihen zu lassen. Nach der Schule jobbte Lewis als Rezeptionistin und der Legende nach auch als Kellnerin bei Pizza Hut, um die Aufnahmen für ihr ersten Album zahlen zu können. Mit gerade mal 15 ging sie das erste Mal in die USA, weil ihre Stimme einem Produzenten aufgefallen war, doch verlief der Start ins Showgeschäft im Sand. Es soll ihr Freund gewesen sein, mit dem sie seit fünf Jahren zusammen ist, der sie schließlich überredete, sich bei «X Factor» zu bewerben.
Modeln und Modelinie inbegriffenDer Rest ist Geschichte: Von Anfang an war sie Star der Show, und der sonst so bissige Juror Simon Cowell ließ sich ogar dazu hinreißen zu sagen, dass sie die beste Kandidatin sei, die je vor ihm gestanden habe. Im Wettbewerb wurde ihre Stimme immer wieder mit denen von Mariah Carey, Whitney Houston, Christina Aguilera oder auch Celine Dion verglichen.
Nun ist sie also wieder in den USA, bei Arista Records unter Vertrag, Houston soll bereits angeboten haben, sie zu coachen, sie hat bereits für «Harper's Bazaar» gemodelt, und das US-Magazin «Entertainment Weekly» hat sie in die Liste der hoffnungsvollsten Jungstars für 2008 aufgenommen. «Die nächste Mariah Carey», steht da zu lesen. Schauspielambitionen soll sie ja auch haben, eine Modelinie ist in Planung und, ach ja, sie hat übrigens einen Rottweiler namens Rome. (nz)