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Björk begeisterte auf dem Coachella Festival (Foto: AP<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Björk begeisterte auf dem Coachella Festival
Foto: AP
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Beim Coachella-Festival haben sich nicht nur alte Bekannte wie Rage Against the Machine zurückgemeldet. Auch britische Newcomer wie Amy Winehouse begeisterten in der kalifornischen Wüste.

Sengende Hitze bei 40 Grad im Schatten und gewaltige Staus konnten rund 60.000 Musikfans mal wieder nicht abhalten, das Coachella Valley Music & Arts Festival zu besuchen. Mit guten Grund, denn das jährliche Musikgroßereignis in der Wüste nahe Palm Springs war in diesem Jahr das Festival der Wiedervereinigungen.

Headliner waren Rage Against the Machine, die am Wochenende während des Konzertspektakels erstmals seit sieben Jahren wieder gemeinsam auftraten. Rage Against the Machine- und Audioslave-Gitarrist Tom Morello trat außerdem mit seinem Nebenprojekt The Nightwatchman auf. Auch Jesus & Mary Chain zeigten sich erstmals seit neun Jahren vereint. Ebenfalls für Coachella 2007 wieder zusammengefunden haben sich Crowded House und die Happy Mondays.
Das Coachella-Festival ist bekannt für sein brilliantes Line Up. Aufgrund steigender Beliebtheit wurde das ursprünglich eintägige Musikfest auf dem Empire Polo Field in diesem Jahr auf drei Tage verlängert. Dort präsentierten Altmeister wie Björk und Interpol heiß erwartetes Neumaterial, doch auch Newcomer wie Amy Winehouse, die Arctic Monkeys oder Hot Chip konnten begeistern.
40 Grad, die Frisur hält
Bjork startete auf der Hauptbühne mit «Earth Intruders», der ersten Single-Auskopplung ihres neuen Albums «Volta». Die Isländerin begeisterte auch mit alten Songs wie «Army of Me», «Hyper-Ballad» und «All Is Full of Love».

Während sie ihren UK-Nummer-eins Hit «Rehab» darbot, machte Whinehouses toupierte Mähne trotz der Rekordhitze nicht schlapp. «Wir sind ungefähr gleich groß», scherzte die Britin mit der Motown-Stimme, nachdem ihr Danny DeVito auf dem Festival über den Weg gelaufen war. Außerdem wurde Cameron Diaz unter den Zuschauern gesichtet.

Tribute an Marley und Ol' Dirty Bastard
Am zweiten Tag heizten die Red Hot Chili Peppers, Arcade Fire und die Kings Of Leon den Zuschauern ein. Die Chili Peppers spielten Hits wie «Give It Away» und «Under the Bridge» ebenso wie eine Version von Fleetwood Macs «Songbird», gesungen von Gitarrist John Frusciante.

Weitere Festival-Highlights boten Ghostface Killah, der Wu-Tang Clan-Kollege Ol' Dirty Bastard mit einer Version von «Shimmy Shimmy Ya» ehrte und die Bob Marley-Söhne Stephen und Damian Marley, die die Klassiker ihres Vaters «Could You Be Loved», «Exodus» und «Buffalo Soldier» vortrugen. Auch altbekannte die Brit-Importe kamen gut an: The Good, the Bad & the Queen, das jüngste Band-Projekt von Damon Albarn und Pulp-Frontmann Jarvis Cocker. (nz)