netzeitung.de«Ojeojeoje»: Grönemeyer führt Charts an

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Herbert Grönemeyer (Foto: dpa<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Herbert Grönemeyer
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Viel kritisiert, erst spät an der Spitze der Charts: Herbert Grönemeyers WM-Hymne «Zeit, dass sich was dreht» polarisiert. Die echten Fußball-Hits kommen von anderen.

Trotz Heavy Rotation kam die Nummer eins in den Charts spät: Erst eine Woche nach WM-Start ist Herbert Grönemeyers deutsche WM-Hymne «Zeit, dass sich was dreht» an der Spitze der deutschen Hitparade angekommen. Auf dem Markt ist der Song, der auch bei der WM-Eröffnungsfeier am 9. Juni zu hören war, nämlich schon seit vier Wochen.

Das bombastisch und eher schwerfällig anmutende Stück, für das sich Grönemeyer mit dem Duo Amadou und Mariam aus Mali zusammengetan hat, bekam in den Medien bisher überwiegend schlechte Kritiken. Der Refrain der Songs von «Grölemeyer» («Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung») wurde von «Oeoeoe» schon zum unschmeichelhaften «Ojeojeojeo» verballhornt.

Wieder da: Die «Three Lions»
In den deutschen Download-Charts tummeln sich derweil noch zahlreiche andere Songs, mit denen die Fans die Weltmeisterschaft feiern - bereits die Hälfte der Titel in den Top 20 widmet sich derzeit laut Media Control dem Fußballereignis.

Gleich hinter Grönemeyer liegen die Sportfreunde Stiller («54, '74, '90, 2006»), gefolgt von Oliver Pochers «Schwarz und weiß» auf Platz vier. Der Titel des ProSieben-Comedians erinnert ein wenig an den Klassiker «Three Lions/Football's Coming Home» von Badiel, Skinner & Lightning Seeds, der auf Platz 16 steht. Auch die offizielle Hymne des World Cup von Il Divo mit Toni Braxton «The Time Of Our Lives» tut sich mit Platz 17 derzeit eher schwer. (nz)