Zur Wahl standen 14 Titel aus den vergangenen 50 Jahren: Zehn der 14 Titel waren aus über 1000 Schlagern von den Fans im Internet ausgewählt worden, darunter auch der von Nicole. Die übrigen vier hatten von den Organisatoren des Show eine sogenannte «Wildcard» erhalten. Die meisten Songs wurden per Videoaufnahme präsentiert, denn die populärsten Stars wie Abba, Céline Dion und Cliff Richards, waren zu der Jubiläumsshow nicht angereist. Nur wenige Künstler, wie die inzwischen 79-jährige Lys Assia, traten zum Ende der Show live auf. Sie hatte 1956 das allererste Eurovisionsfestival für die Schweiz mit «Das alte Karussell» gewonnen. Auch Logan, der den Grand Prix insgesamt drei Mal gewann, kam persönlich.
Präsentiert wurden unter anderem die Titel «Congratulations» von Cliff Richards (1968), «Ne partez pas sans moi» von Céline Dion (1988), «Poupée de cire, poupée de son» von France Gall (1965) und «My Number One», der Titel, mit dem die Griechin Helena Paparizou in diesem Jahr den Wettbewerb gewann. Der Eurovision Song Contest wurde 1956 als Schlagerwettbewerb gegründet und auch als Grand Prix d'Eurovision de la Chanson bezeichnet; dies war von dem Preis, dem «Grand Prix», abgeleitet, den der Gewinner überreicht bekommt. Vor einigen Jahren einigten sich die Teilnehmerländer jedoch auf die einheitliche Bezeichnung Eurovision Song Contest. (nz)