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«Waterloo» ist bestes Grand-Prix-Lied

23. Okt 2005 18:04
Die Gruppe Abba
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Per Telefon haben die Zuschauer abgestimmt, welches Lied das beste in der 50-jährigen Geschichte des Grand Prix war. Unter den beliebtesten Songs findet sich auch ein deutscher.

«Germany, zero Points» hieß es beim 50. Geburtstag des Eurovision Song Contest nicht: Das Lied «Ein bisschen Frieden» der bislang einzigen deutschen Gewinnerin Nicole ist bei der Jubiläumsfeier in Kopenhagen zum siebtbesten Lied in der Geschichte des Eurovision Song Contest gewählt worden. Mit diesem Lied gewann 1982 die damals 18-Jährige den Grand Prix. Als bestes und wohl auch populärstes Lied wurde der ABBA-Superhit «Waterloo» auf Platz eins gewählt.

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Zum 50. Geburtstag des europäischen Schlagerwettbewerbs stimmten am Samstag Fernsehzuschauer aus 31 Ländern für den Titel der schwedischen Gruppe. Das Quartett hatte 1974 mit «Waterloo» den Grand Prix gewonnen. Zweiter wurde bei der Jubiläumsshow der Italiener Domenico Modugno mit «Nel Blu Di Pinto di Blu», besser bekannt als «Volare», aus dem Jahr 1958.

Auf Platz drei landete der Ire Johnny Logan mit seiner Ballade «Hold Me Now» aus dem Jahr 1987. Die Zuschauer der zweistündigen Show, die unter dem Motto «Congratulations» lief, gaben ihre Stimme wie beim regulären Song Contest per Telefon ab.

«Wildcard» für vier Beiträge

Zur Wahl standen 14 Titel aus den vergangenen 50 Jahren: Zehn der 14 Titel waren aus über 1000 Schlagern von den Fans im Internet ausgewählt worden, darunter auch der von Nicole. Die übrigen vier hatten von den Organisatoren des Show eine sogenannte «Wildcard» erhalten.

Die meisten Songs wurden per Videoaufnahme präsentiert, denn die populärsten Stars wie Abba, Céline Dion und Cliff Richards, waren zu der Jubiläumsshow nicht angereist. Nur wenige Künstler, wie die inzwischen 79-jährige Lys Assia, traten zum Ende der Show live auf. Sie hatte 1956 das allererste Eurovisionsfestival für die Schweiz mit «Das alte Karussell» gewonnen. Auch Logan, der den Grand Prix insgesamt drei Mal gewann, kam persönlich.

Präsentiert wurden unter anderem die Titel «Congratulations» von Cliff Richards (1968), «Ne partez pas sans moi» von Céline Dion (1988), «Poupée de cire, poupée de son» von France Gall (1965) und «My Number One», der Titel, mit dem die Griechin Helena Paparizou in diesem Jahr den Wettbewerb gewann.

Der Eurovision Song Contest wurde 1956 als Schlagerwettbewerb gegründet und auch als Grand Prix d'Eurovision de la Chanson bezeichnet; dies war von dem Preis, dem «Grand Prix», abgeleitet, den der Gewinner überreicht bekommt. Vor einigen Jahren einigten sich die Teilnehmerländer jedoch auf die einheitliche Bezeichnung Eurovision Song Contest. (nz)

 
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